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Videoaufnahme der Vorstellung am 18.05.2012 im HAU 3, Berlin.
Länge: 61 min.
Aufnahmeformat: HD (720p50) | XDCAM EX
Kamera & Editing: Walter Bickmann

Eva Meyer-Keller: Pulling Strings

www.hebbel-am-ufer.de

www.evamk.de

Idee: Eva Meyer-Keller
Performance, Bühne: Irina Müller, Eva Meyer-Keller
Licht, Ton, Bühne: Ruth Waldeyer, Florian Bach
Musik: Thomas Meadowcroft
Eine Produktion von Eva Meyer-Keller, in Koproduktion mit HAU, Kunstenfestivaldesarts Brüssel und MDT Stockholm. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung von PACT Zollverein Essen.
Dank an: ausland, DOCK 11, Gregor Hotz, HZT, Kajsa und Otis, Paul Klier, Sybille Müller, Bruno Pocheron, Rico Repotente, Peter Rintsch, Benjamin Schälike, Sophiensaele, Mehdi Toutain-Lopez, Uferstudios, Wiesen 55 e.V.

"Pulling Strings" ist eine Choreografie mit Objekten, die als Performance, Installation und Videoarbeit konzipiert wurde.

In der Theaterversion befinden sich auf der Bühne zahlreiche Gegenstände, die aus der Hinterbühne, der Künstlergarderobe, dem Techniklager und der Teeküche zusammengetragen wurden: Kabel, Mikrofone, Klebebandrollen, Kisten, Plastikeimer, eine Thermoskanne, ein Besen usw. An den Objekten sind Fäden befestigt, an denen die beiden Performerinnen (Eva Meyer-Keller und Irina Müller) ziehen. So setzen sie das Sammelsurium in Bewegung.

Dinge, die im Theater normaler Weise unsichtbar bleiben oder leidglich als Hilfsmittel dienen, werden zu Hauptakteuren. Und die Bühne, die eigentlich ein neutraler Raum zu sein hat, bekommt die Gelegenheit, ihre Eigenheiten zu offenbaren und sich selbst zu spielen. Was auf den ersten Blick ganz einfach daher kommt, entpuppt sich mit der Zeit als weitaus komplexer. Die Wahrnehmung der Betrachter wird zunehmend sensibilisiert, ihre Imagination geweckt.

Weiterentwicklung der Theaterversion: PACT Zollverein Essen, Frühjahr 2013 MDT Stockholm, Frühjahr 2013 Figurentheater Festival Perspectives Erlangen, Mai 2013 KunstenFestivaldesArts Brüssel, Mai 2013

Parallel zur Performance, die erstmals im HAU gezeigt und anschließend in verschiedenen Stationen weiterentwickelt wird, entstehen unter dem Titel "Pulling Strings" ortsspezifische Installationen für Galerien sowie eine Videoarbeit. Für die Installation nisten sich Eva Meyer-Keller und Irina Müller zwei bis drei Tage lang am jeweiligen Ort ein, schauen sich die Räume an und öffnen alle vorhandenen Schränke. Die Dinge, die sie dort vorfinden, werden dann an Fäden zum Tanzen gebracht.

Die Videoarbeit (in Zusammenarbeit mit Andrea Keiz und Irina Müller) ist eine Mikroversion des Projekts. Im Mittelpunkt stehen feine Bewegungen von ganz kleinen Dingen, wobei sich das Kameraauge in immer kleinere Details einzoomt. Ein Näh- kästchen öffnet sich, das Nähzeug entwickelt ein Eigenleben, Nadelkissen und Fadenspulen beginnen zu tanzen...

[Quelle: Abendzettel]