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Aufnahme: 05.11.2019 , Tieranatomisches Theater (Video © Walter Bickmann)

24/7 Tanzfilm

A.E. Anatomie.Evolution.Anfang.Ende. … / WILHELM GROENER

Tieranatomisches Theater

Texte zur Produktion

In einer Szenerie zwischen Manege, Karussell, Petrischale und Seziertisch umkreist die Performance A.E. Ursprungsszenarien und Fortschrittsvisionen.

Im Hörsaal des Tieranatomischen Theaters verbinden sich evolutionäre und technologische Fragen mit dem historischen Kontext physischer wie metaphorischer ‚Zergliederung‘. Sezierende Blicke und die einhergehenden Konstruktionen des vermeintlich Eigenen und Anderen werden mit den Mitteln von Tanz, Sound und Sprache kritisch beleuchtet.

Die Zuschauer*innen werden Zeug*innen tänzerisch-anatomischer Erkundungen und bilden gemeinsam mit den Performer*innen Resonanzräume für gewesene, gegenwärtige und kommende Körperlichkeiten. Die Aktionen und Bewegungen changieren zwischen natürlichen und künstlichen Kodierungen – offen für multiple Erscheinungs- und Betrachtungsweisen.

A.E. Alles. Eventuell. …

WILHELM GROENER: Günther Wilhelm & Mariola Groener verbinden seit 2001 ihre Namen und Disziplinen – Bewegungs- und bildende Kunst – zum gemeinsamen Label WILHELM GROENER. Der interdisziplinäre Ansatz prägt ihre choreografisch-performativen Arbeiten, die vom klassischen Bühnenformat hin zu Site-Specific-, Lecture- und Ausstellungsformaten reicht. Ihr Oeuvre umfasst bisher über 20 Bühnenarbeiten, zahlreiche Stationen ihres langjährigen Performance-Projekts 33 SKIZZEN, etliche Videoarbeiten, Editionen und Publikationen. wilhelmgroener.net

Oliver Connew hat klassisches Ballett und zeitgenössischen Tanz an der New Zealand School of Dance und an der Unitec University of Technology studiert. Danach zog er nach Europa, zunächst nach Berlin und arbeitete mit Choreographen wie Peter Pleyer zusammen. Derzeit absolviert er das Exerce Master of Choreography Programm am Institut Choréographique International in Montpellier, Frankreich. In seiner eigenen Arbeit untersucht und verbindet er Tanz und die Bereitschaft zur sozialen und politischen Verantwortung. Auf diese Weise fragt seine Arbeit: Was hat der Tanz damit zu tun?

Daniella Eriksson, geboren in Schweden, studierte Tanz-Performance an der DOCH, Hochschule für Tanz und Zirkus, in Stockholm. Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin von ‚Are You Kid-Ing’ Dance Festival in Falun (Schweden). Als Tänzerin hat sie in Stücken von Rosalind Crisp, Jefta van Dinther, Heidi Vierthaler, Canan Erek mitgewirkt und tourt zusätzlich mit ihren eigenen Performances.

Rudi Fischerlehner lebt in Berlin und spielt Schlagzeug in Projekten verschiedener Schattierung von improvisierter und experimenteller Musik, Jazz und Post-Rock. Außerdem komponiert und produziert er Musik für Bands, Filme und Performances. Zu seinen aktuell aktivsten Projekten zählen neben dem Schlagzeug Solo Projekt 15 8 SLUM das Duo Xenofox mit Olaf Rupp und das Trio Ohlmeier / Khroustaliov / Fischerlehner.

Mariola Groener, in Polen geboren, in München aufgewachsen, studierte Kommunikationsdesign; künstlerische Fotografie, Film und AV-Medien in Berlin und Essen/Folkwang Universität der Künste. Sie war Mitbegründerin des Projekt- und Ausstellungsraums Forever and a Day Büro, ist Preisträgerin des Fotografiewettbewerbs ‚Das große stille Bild’ und erhielt u.a. das Berliner Choreografiestipendium, das ihr eine Arbeitsphase mit Anna Halprin SF/US ermöglichte. Neben ihrer Co-Regietätigkeit als WILHELM GROENER ist sie weiterhin als bildende Künstlerin tätig und stellt ihre Arbeiten im In- und Ausland aus.

Aya Toraiwa, geboren in Japan, wohnt in Berlin. Sie studierte Moving Image an der University of Brighton und Tanz bei David Zambrano. Als Tänzerin und Performerin arbeitete sie zuletzt mit Judith Sanchez Ruiz und DOT504 zusammen. Ihre choreographischen Arbeiten wurden auf Festivals und Plattformen wie dem Gdansk Dance Festival (Polen), dem WAM Festival (Italien), OT301 (Niederlande), dem Fukuoka Dance Fringe Festival (Japan) präsentiert. Ihre Film-/Videoarbeiten wurden bei internationalen Festivals wie dem WNDX Festival of Moving Image (Winnipeg, Kanada), dem Paris Festival for Different and Experimental Cinema präsentiert.

Günther Wilhelm, in München aufgewachsen, studierte Butoh, klassischen und modernen Tanz in München und Berlin und ist Absolvent des Studiengangs MA Choreography an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Er war langjähriges Mitglied von VA Wölfl’s NEUER TANZ und arbeitete u. a. mit Dumb Type und Anna Huber. Er war Stipendiat der Stiftung Kulturfonds, des Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop und erhielt das Berliner Tanzstipendium.

[Quelle: Abendzettel]

TFB Nr. 1387

Besetzung & Credits

Konzept & Inszenierung: WILHELM GROENER – Günther Wilhelm & Mariola Groener
Mit: Oliver Connew, Daniella Eriksson, Aya Toraiwa, Günther Wilhelm
Sound: Rudi Fischerlehner,
Texte / Sound: Mariola Groener
Technik: Andreas Harder, Jan Römer
Assistenz: Assaf Hochman 
Produktion: Elisa Calosi
Presse: AugustinPR

Team Tieranatomisches Theater
Kurator: Felix Sattler
Bühne: Caspar Pichner
Presse: Luise Wolf 

A.E. ist Teil der Berlin Science Week 2019.

Herzlichen Dank an Caspar Pichner für die Realisierung der Bühne sowie an das gesamte Team des TA T für die Unterstützung.

Eine WILHELM GROENER Produktion, gefördert durch die Basisförderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
In Kooperation mit dem Tieranatomischen Theater – Raum für forschende Ausstellungspraxis an der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Institut Chorégraphique International – CCN Montpellier als Teil des Projekts Life Long Burning, gefördert aus EU-Mitteln.

Tieranatomisches Theater

Philippstraße 13
Campus Nord, Haus 3
10115 Berlin

museumsportal-berlin.de/de/museen/tieranatomisches-theater/
Karte

WILHELM GROENER / Trailer und Videodokumentationen

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