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Aufnahme: 24.10.2018 , Open Spaces | Tanzfabrik / Uferstudios (Video © Walter Bickmann)

Ivana Müller

Conversations out of Place

Open Spaces | Tanzfabrik Berlin / Wedding

Texte zur Produktion

In einem ungewöhnlichen und leicht absurden Universum befindet sich eine Gruppe von Menschen, die längere Zeit miteinander unterwegs ist. Sie bewahren sich zwar ihr Gefühl für die gemeinsame Richtung; eine Vorstellung ihres eigentlichen Ziels aber, gerät ihnen allmählich abhanden. Ermächtigt durch den Blick der Zuschauer lassen vier Darsteller und eine Pflanze ein brodelndes Ökosystem, mit Interaktionen, Symbiosen, Abfall und Verschmutzung entstehen und erzeugen eine Biodiversität, die sich im permanenten Wandel befindet.

Unser Verhältnis zur Natur als Ausgangspunkt für eine Reflexion über die Welt, in der wir leben.

Ivana Müller ist Choreografin, Künstlerin und Autorin von Texten. In ihrer künstlerischen Arbeit und Praxis überdenkt sie das Spektakel in der Politik und das Spektakuläre daran, besucht Orte des Imaginären und der Imagination, hinterfragt den Begriff der „Partizipation“ und des „Kollektiven“, untersucht Wertvorstellungen und deren Repräsentationen und sie fährt damit fort sich weiter von der Beziehung zwischen Performern und Zuschauern inspirieren zu lassen. Die in Kroatien geborene und in Paris lebende Preisträgerin Ivana Müller hat in den letzten 15 Jahren im internationalen Tanz-/ Theater-Kontext und gelegentlich in Bereichen der Bildenden Kunst, unter anderem der Venice Art Biennale 2015, Arbeiten erschaffen und gezeigt.

ivanamuller.com

[Quelle: Abendzettel]

TFB Nr. 1245

Besetzung & Credits

Konzept, Text, Choreografie: Ivana Müller
in Zusammenarbeit mit den Performern: Hélène Iratchet, Julien Lacroix, Anne Lenglet, Vincent Weber
Lichtdesign, Bühnenmanagement: Martin Kaffarnik
Künstlerische Beratung: Jonas Rutgeerts
Sounddesign: Cornelia Friederike Müller
Assistenz: Alisa Hecke
Dank an: Nicolas Boehm, Nils de Coster & Peter Hewitt
Produktion: I’M COMPANY (Matthieu Bajolet, Suzanne Veiga, Gerco de Vroeg)
Koproduktion: Schauspiel Leipzig, Residenz – SZENE Salzburg – Ménagerie de verre, Paris – La Villette, Résidences d’artistes, Paris – Kunstencentrum BUDA, Kortrijk – Le Phare, Centre chorégraphique national du Havre Normandie direction Emmanuelle Vo-Dinh
Mit Unterstützung von: Fonds Transfabrik – French-German Fund for performing arts, Institut Français, réseau Labaye, Danse en Normandie, apap – performing Europe 2020, Adami, Spedidam & Direction régionale des affaires culturelles d’Île-de-France – Ministère de la Culture et de la Communication.

Open Spaces#3-2018
Künstlerische Leitung: Ludger Orlok
Produktionsleitung: Juan Gabriel Harcha
Organisation: Vincenz Kokot
Kommunikation: Ann-Christin Schwalm
Pressearbeit, Redaktion: Nora Gores
Technische Leitung: Martin Pilz
Das Performanceprogramm der Tanzfabrik Berlin wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und im Rahmen von apap – Performing Europe 2020, kofinanziert durch das Creative Europe Programme der EU.

Tanzfabrik Berlin / Wedding

Uferstr. 23
13357 Berlin

tanzfabrik-berlin.de
Karte

Videodokumentation

Die Videodokumentation wird von der Kulturprojekte Berlin GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Europa hergestellt. Im Rahmen dieses Auftrags werden Produktionen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes in Berlin dokumentiert. Die Masteraufnahmen werden von der Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin archiviert. Kopien der Dokumentationen auf DVD werden folgenden Archiven zur Verfügung gestellt und sind ausschließlich im Präsenzbestand (an den Medienplätzen vor Ort) zur Sichtung zugänglich:

Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin
Mediathek für Tanz und Theater des Internationalen Theaterinstituts / Mime Centrum Berlin
Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin

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