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GLAND - The marginal Sculptures of Newtopia
Aufnahme: 07.05.2014 , HAU Hebbel am Ufer (HAU3) (Video © Walter Bickmann)

Kat Válastur

GLAND – The marginal Sculptures of Newtopia

HAU Hebbel am Ufer (HAU3)

Texte zur Produktion

katvalastur.com

GLAND – The marginal Sculptures of Newtopia (Dimension a&b)

In ihrem neuen Solo „GLAND“ wandert die Choreografin und Tänzerin Kat Válastur durch unbekannte Landschaften, die sich entlang ihres Körpers herstellen. Bekanntes verkehrt sie in sein Gegenteil, Ähnlichkeiten verwandelt sie in Erfahrungen grenzenloser Fremdheit. Was zunächst vertraut erscheinen mag, entpuppt sich als bloße Reproduktion der uns bekannten Umwelt. Kat Válastur verlangt ihrem Körper mit der ihr eigenen Virtuosität Bewegungen ab, die seiner Natur zu widersprechen scheinen. Es entsteht ein Vertigoeffekt, der Wahrnehmungsgewohnheiten immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. „GLAND“ ist eine Serie von Ereignissen in parallelen Universen. Jede Geste gehört zu einer Konstellation von Gedanken. Was wäre, wenn es keine Bedeutung gäbe, sondern nur Gesten? Jede von ihnen ruft Bilder hervor und erzählt von der Unabschließbarkeit des Sich- Entwerfens und der Orientierung in einer sich fortlaufend ändernden Lebenswirklichkeit. Der Sprung eines Tigers, die Unbeweglichkeit einer Statue, der Glanz des Asphalts in einer regnerischen Nacht, das alles gehört zu der gleichen Kategorie von Ereignissen. „GLAND“ ist die erste Arbeit in einer Reihe von Choreografien von Kat Válastur unter dem Titel „The marginal Sculptures of Newtopia“. Das Solo ist als Projekt zwischen den Welten angelegt und findet daher in zwei sich ergänzenden Räumen statt: auf der Bühne (Dimension a) und im Internet (Dimension b).

Kat Válastur ist Choreografin und Performerin in Berlin. Nach ihrer Tanzausbildung an der Hellenic State School of Dance war sie Fullbright-Stipendiatin an den Trisha Brown Studios in New York. Während ihres M.A.-Studiums am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin beschäftigte sie sich mit der Frage „Was bleibt noch zu tanzen?“ und schuf damit den philosophischen Kontext, in dem sie ihre Werke entwickelt: Fragmentierung, ‚diverted architecture‘, Zeitraffer, Entropie, Fiktion und Virtualität sind einige der Begriffe, die ihrer Arbeiten und der Erstellung eines bestimmten Kräftefeldes zu Grunde liegen. Die Körper bewegen sich in diesem Feld, das ihnen eine bestimmte Bewegungsweise abverlangt. Jede ihrer Arbeiten beruht auf eigens angefertigten Diagrammen, Zeichnungen und Texten. Als Stipendiatin am Institut für Raumexperimente unter der Leitung von Ólafur Elíasson in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste Berlin (2013/14) begann sie mit der Arbeit an einer neuen Reihe von Choreografien unter dem Titel „The marginal Sculptures of Newtopia“. Válasturs Arbeiten werden international gezeigt.

Besetzung & Credits

Konzept, Choreografie & Performance: Kat Válastur
Sounddesign & Klangdiffusion: Lambros Pigounis
Bühne: Ulrich Leitner
Licht: Martin Beeretz
Video: Iosif Lykakis
Kostüme: Lydia Sonderegger
Künstlerische Mitarbeit: Nikos Flessas, Thomas Schaupp, Stephen Zepke
Assistenz: Ania Nowak
Webdesign: Lamb and Lamp
Presse & Produktion: björn & björn
Dank an ada Studio, Tanzfabrik Berlin und Uferstudios, Apostolos Benisis, Ana Laura Lozza, Angela Liosi, Pirkko Husemann, Enrico Ticconi, Leon Eixenberger, Atila Tuc und Volker Jaecks.
Produktion: Kat Válastur
Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer Berlin und Tanzquartier Wien
Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und den Fonds Darstellende Künste e.V.
Unterstützt durch das Institut für Raumexperimente (Berlin).

HAU Hebbel am Ufer (HAU3)

Tempelhofer Ufer 10
10963 Berlin

hebbel-am-ufer.de
Karte

Tickets: +49 (0)30 259 004 27
tickets@hebbel-am-ufer.de

Videodokumentation

Die Videodokumentation wird von der Kulturprojekte Berlin GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Europa hergestellt. Im Rahmen dieses Auftrags werden Produktionen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes in Berlin dokumentiert. Die Masteraufnahmen werden von der Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin archiviert. Kopien der Dokumentationen auf DVD werden folgenden Archiven zur Verfügung gestellt und sind ausschließlich im Präsenzbestand (an den Medienplätzen vor Ort) zur Sichtung zugänglich:

Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin
Mediathek für Tanz und Theater des Internationalen Theaterinstituts / Mime Centrum Berlin
Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin

Kat Válastur / Trailer und Videodokumentationen

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