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Aufnahme: 21.09.2012 , Sophiensæle (Video © Walter Bickmann)

Irina Müller

In a Lightscape

Sophiensæle

Texte zur Produktion

EIN STÜCK FÜR: 2 Performer, 480 qm Vlies, 180 qm Molton, 54 qm Nessel, 3 Kapuzenpullis, 80% Baumwolle, 20% Polyester, 10 % Rayon, 3 T-Shirts, 100 % Baumwolle, 100 % Viskose, 2 Hosen, 21 % metallisierendes Garn, 79 % Baumwolle, 5 PCs 1200 W, 8 Fresnells 2 Kw, 5 PC´s 2 Kw, 20 Pars CP 62, 4 Pars CP 61, 18 Profiler 50°, 5 Profiler 30°, 3 Pinspots, 1 Fluter 2 KW, 1 Moving Head, 2 DMX Hazer, Lee Filter Nr.: 717, 363, 789, 053, 219, schwarzes Tanzteppichklebeband, 1 Rohr aus Abdeckplastikfolie, Komposition für Violine, Kalimba, geblasene Violine, Keyboard, Synthesizer, Field Recording, 6 Kanäle, 44.1 Khz, 32 Bit, 8 Mid Range Lautsprecher, 2 Sub Woofer

IN A LIGHTSCAPE reflektiert unsere grundsätzliche Abhängigkeit von der Umwelt. Licht dient dabei exemplarisch als Untersuchungsgegenstand – sein Einfluss auf unsere Wahrnehmung wird genauso thematisiert wie übertragene Bedeutungen von Licht: Leichtigkeit, Energie und Erkenntnis sind Zustände, die wir anstreben, die jedoch immer wieder von der Umgebung, oder aber von uns selbst sabotiert werden. Das Stück sensibilisiert uns für dieses Zusammenspiel von Hell und Dunkel, von Innen und Außen, indem Strategien wie Verschieben, Weglassen und Ersetzen äußerer Bedingungen mit den PerformerInnen ins Spiel treten.

IRINA MÜLLER machte 2003 ihr Diplom in Choreografie und Tanz an der School for New Dance Development SNDO, Amsterdam und kreiert seitdem eigene Stücke, sowie Kollaborationen mit KünstlerInnen wie Lupita Pulpo, Eva Meyer-Keller, Hermann Heisig und Nuno Lucas, Diego Gil, David Weber-Krebs, Thomas Lehmen, Jochen Roller und anderen. Ihr erstes abendfüllendes Stück On pleasure and fear, das die Grenzen zwischen Vergnügen und Angst auslotete, hatte bei Tanz im August 2010 Premiere.

AYARA HERNÁNDEZ HOLZ entwickelt seit vielen Jahren als Performerin und Choreografin ihre eigenen Arbeiten in Kollaboration mit Felix Marchand und anderen KollegInnen im Performancekollektiv LUPITA PULPO. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf der Erforschung des Potentials von Erinnerung im Bereich Performance und besonders der Emanzipation des Erinnerns. NEW (2011), eine Kooperation mit Irina Müller, ist die aktuelle Produktion von LUPITA PULPO, die sich mit diesem Thema auseinandersetzt.

FELIX MARCHAND erhielt seine Ausbildung in Hamburg an der Erika Klütz Schule und in Arnhem/ Niederlande am EDDC (European Dance Development Centre). 2009 absolvierte er seinen Master in Solo Dance Authorship (SoDA) am Hochschulübergreifendem Zentrum Berlin. Seit 2002 arbeitet er als freischaffender Tänzer und Choreograf. Seine Arbeit präsentiert er gemeinsam mit Ayara Hernández Holz unter dem Namen LUPITA PULPO.

FLORIAN BACH ist Bildhauer und Lichtdesigner, in Zukunft vielleicht Koch. Aktuell arbeitet er mit Simone Aughterlony und Christian Garcia. In den letzten Jahren entwarf er das Lichtdesign folgender Produktionen: Dummy/another myself und Making of Doupt von Colette Sadler, Loose Promis von Kate McIntosh, Conversation Piece von Petra Sabisch, Drama Queen von Zoe Knights, Deserve von Simone Aughterlony und Jorge Léon sowie Object #2 and #3 von Alexandre Achour. Mit Hanna Sybille Müller verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit, während derer unter anderem die Stücke Unheimlichkeiten, Unstable und Bauen nach Katastrophen, eine Kollaboration mit Eva Meyer-Keller, entstanden sind. Er ist Mitbegründer von Wiesen55 e.V. im Wedding.

DANIEL JENATSCH ist Komponist, Sound Designer und Künstler. Er arbeitet überwiegend kollaborativ und bedient sich verschiedenster Methoden und Arbeitsweisen: Sound Design, Musik, Instrumentenbau, Radio, Field Recording und Performance. Zu hören ist dies unter anderem in der Performance Ancient Evenings von Matthew Barney und Jonathan Bepler, in der Kollaboration The Blanket Dance mit Jonathan Bepler, in den Soundaufnahmen für Kim Sooja, in Performances mit Arto Lindsay und Tanz-/Musikzusammenarbeiten mit Frederic Gies. Er ist Mitglied der Performancegruppe NEW FORMS OF LIFE und der Musikgruppen GOOSE HEAD und NO FUCKWITZ.

MARINUS VAN ELDIK lebt und arbeitet als freischaffender Gestalter in Berlin. In Kooperationen mit ArchitektInnen, TänzerInnen und KünstlerInnen entstehen Projekte mit unterschiedlichem Volumen und Format – mit Schwerpunkt auf der Entwicklung und Ausstattung von Räumen für künstlerische und performative Praxis.

[Quelle: Abendzettel]

Besetzung & Credits

KONZEPT, KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Irina Müller
PERFORMANCE, KÜNSTLERISCHE MITARBEIT: Ayara Hernández Holz, Felix Marchand
LICHT, BÜHNE: Florian Bach
MUSIK UND SOUNDDESIGN: Daniel Jenatsch
KÜNSTLERISCHE MITARBEIT: Marinus van Eldik
PRODUKTIONSLEITUNG: Susanne Ogan
Eine Produktion von Irina Müller in Koproduktion mit Sophiensaele und RAS/Sandnes Kulturhus, Stavanger.
Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und Fonds Darstellende Künste e.V.
MIT DANK AN Oliver Grimm, Marion Montel, Marcello Silvio Busato, Andrea Keiz, Matthias Meier, TanzWerkstatt Berlin, fabrik Potsdam, Uferstudios, Ulrike Frei, Arauco Hernández Holz, Karin Porley, Skadi Schulz, Florian Bachmann und Marcus Pericin vom Farblichtzentrum der ZHdK, Goodworks production, Caspar David Friedrich, Ferdinand Hodler, Anhelo Hernández, Fridolin Müller

Sophiensæle

Sophienstraße 18
10178 Berlin

sophiensaele.com
Karte

Tickets: (030) 283 52 66

Videodokumentation

Die Videodokumentation wird von der Kulturprojekte Berlin GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Europa hergestellt. Im Rahmen dieses Auftrags werden Produktionen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes in Berlin dokumentiert. Die Masteraufnahmen werden von der Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin archiviert. Kopien der Dokumentationen auf DVD werden folgenden Archiven zur Verfügung gestellt und sind ausschließlich im Präsenzbestand (an den Medienplätzen vor Ort) zur Sichtung zugänglich:

Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin
Mediathek für Tanz und Theater des Internationalen Theaterinstituts / Mime Centrum Berlin
Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin

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