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Strange
Aufnahme: 21.06.2015 , DOCK 11 (Video © Walter Bickmann)

Stella Zannou

Strange

DOCK 11

Texte zur Produktion

Eine mystische Reise in eine eigenartige Welt, in der das Unmögliche auf das Mögliche trifft; in der Realität und Ilusion ineinander übegehen… Drei völlig verschiedene Charaktere riskieren auf der Bühne alles und nichts. Sie erkunden den menschlichen Körper, entdecken ihre eigene Sprache und spielen ein seltsames Spiel mit unbekannten Regeln.

Stella Zannou arbeitet als Choreographin, Tänzerin und Pädagogin und lebt seit 2009 in Berlin. Sie hat Zeitgenössischen Tanz und Choreographie in Athen (Greek State School, American College of Greece) und London (London College of Dance und London Studio Centre) studiert. Als Tänzerin war sie unter anderem für Johannes Wieland am Staatstheater Kassel, Walter Bickmann, Maya M. Carrol (nee Lipsker), Clint Lutes, Richard Siegal, Athina Vahla, M. Klien, Nicolas Mortimore, Kunst-stoff (Yannis Antoniou), Editta Braun, Thomas Mettler, Apostolia Papadamaki, Haris Mandafounis, K.Mixos und Prosxima Dance Company tätig. Sowohl als Tänzerin wie auch als Choreographin hat sie zahlreiche Preise erhalten, von der Zeitschrift ballettanz/ Tanz wurde sie bereits zweimal (2003 von Katja Werner, 2010 von Arnd Wesemann) für die Tänzerin des Jahres nominiert. 2006 gründete Stella Zannou die Smack Dance Company in Athen mit der sie ihre eigenen choreographischen Arbeiten wie zum Beispiel „Under Cinderella’s Skirt“ (2006), „Memories of a game“ und „Sali and Gari“ (2007) , „Sta4“ (2008), „2sta4“ (2009) im In- und Ausland zeigte (u.a. Tanzwelten 2009, No Ballet Festival 2010, 5th and 6th Athens International Dance Festival). In Berlin war 2011 ihr Solo „L.O.L.A.“ – choreographiert und getanzt von Stella Zannou – zu sehen. 2012 hat Stella mit der Company „Bodhi Projekt“ am SEAD (Salzburg Experimental Academy of Dance) gearbeitet („Parts of me“). Anfang 2014 erarbeitete Stella Zannou mit den Tänzern des Tanztheaters am Staatstheater Kassel die Choreographie „… the time after“, die im Rahmen des dreigeteilten Abends „100.000 superstars“ zusammen mit Choreographien von Helge Letonja und Johannes Wieland am Opernhaus Kassel gezeigt wurde.

Marion Sparber ist eine ursprünglich aus Südtirol stammende Tänzerin und Tanzlehrerin mit internationaler Erfahrung. Sie hat ihre professionelle Ausbildung an der Tanzschule Varium in Barcelona und an der Iwanson Schule in München absolviert. Als Tänzerin der spanischen Choreographin Sonia Rodriguez performte sie im Stück „Mabel“ in verschiedenen Theatern in Barcelona und im Tanzfestival Tanzherbst Kempten 2013. Des Weiteren stand sie mit den Stücken „Urban Shaman“ und „L’affaire Wettstein“ der Schweizer Company ADN-Dialect auf der Bühne. Marions Solo „The Ripe and Ruin“ wurde im TAK Theater Berlin, Ackerstadtpalast, an Theatern in der Schweiz und Spanien und auf mehreren Festivals in Costa Rica gezeigt. Das Duo „Eight“ entwickelte und tanzte Marion im Theater La Fundición de Bilbao (Spanien). Ein weiteres Stück „The Wetting Party“ von Eldon Pulak wurde im Dock 11 aufgeführt. Als Gasttänzerin der wee dance company in Görlitz performte Marion im Stück „Die rebellischen Vier“.

Said Gamal Sayed Mohamed ist 1985 in Kairo geboren und kam 2010 nach Hamen, Deutschland. Er beschäftigte sich seit 1999 mit den extremen Möglichkeiten seines Körpers und hat seitdem diesen abstrakten Bewegungsstil perfektioniert. Saids ist Auto-Didakt, das außergewöhnliches Schrittmaterial hat er sich in den letzten 16 Jahren selbst beigebracht. Sein Breakdance-Background inspirierte ihn weiterzuforschen und mehrere Stile miteinander zu verbinden. Bevor er sich seiner Leidenschaft, dem Tanz, auf einer professionellen Ebene widmete, studierte er Informatik. Als Said mit seiner Crew in Ägypten tanzte, wurde er von Dani Pannullo. Von 2007 bis 2010 arbeitete er als Tänzer im Stück „Desordanes 3“ bei Dani Pannullo DanceTheatre Co. in Madrid. Seit 2012 performte Said in „Out of Body“ der Company Pottporus e.V./Renegade in Bochum bis er 2013 Susanne Linke kennenlernte. Als sie Said in diesem Stück sah, wollte sie mit ihm arbeiten und als Special Guest in ihrem Stück „Ruhr- Ort“ einbauen. „Strange“ ist sein erstes Stück mit der Choreographin Stella Zanou.

Alejandro Notas wohnt seit 2012 in Berlin. Er hat Zeitgenössischen Tanz an der Tanzfabrik Berlin studiert und hat seitdem in verschiedenen Tanzprojekten mitgewirkt. Mehrere davon hat er mitchoreographiert und mitproduziert (wie z.B „Stick To It“ – 2013). Im Stück „Pulse“ von Jolika Sudermann tanzte er im Festival Tanz! Heilbronn. Neben seiner Tätigkeit als Tänzer und Choreograph bildet sich Alejandro an mehreren Tanzfestivals und Workshops weiter (z.B „Ena Mikro Vima“, Korfu – Griechenland, 2014) und arbeitet mit verschiedenen Tänzern und Choreographen: Stella Zanou, Johannes Wieland, Maya Lipsker und Chaim Gebber.

Stefi Böse lebt und arbeitet als freie Motion Designerin und Video-Künstlerin in Berlin. Nach Ihrem Studium (FH Augsburg / Schwerpunkt AV Medien und HU Berlin) ist Sie in der Postproduction tätig (Werbung, Film, Image – und Musikvideos….) In den letzten Jahren hat sie sich besonders auf Bühnenprojekte und ihre privaten Zeichnungen konzentriert. Es entstanden Videoarbeiten z.b. für Helene Fischer, The Voice of Germany, Deutsches Theater, Royal Opera House of Muscat und Andere. Auf Grund ihrer Leidenschaft zum Tanz arbeitet sie besonders gerne für Tanzproduktionen. www.rpm33one3rd.com

Stefano Giardi ist ein Musiker, Komponist, Sound Designer und Toningenieur. Er hat mit 14 Jahren klassische Gitarre, Harmonik und Bass studiert und war in Europa und Italien an verschiedenen Musikprojekten beteiligt. Des weiteren hat Stefano Musikgeschichte studiert und für das A Festival “ PETRUSHKA THE GREAT „, Ekaterinburg (Russia) und “ Faustus! Faustus! “ im Zaches Theater gearbeitet. 2009 gründete er in Florenz das Aula4Studio Recording, in dem er bis 2013 verschiedene Musikprojekte produziert hat. Seitdem Stefano 2014 nach Berlin gezogen ist, arbeitet er in mehreren Tanzprojekten als Komponist und Musiker.

[Quelle: PR-Text]

Besetzung & Credits

Choreographie: Stella Zannou
Performance: Marion Sparber, Said Gamal Sayed Mohamed, Alejandro Notas, Stella Zannou
Special guests: Emmanouela Dolianiti, Clara Gracia, Katy-Ann Robson
Musik: Stefano Ciardi
Song: Makrinitsa – Ross Daly / Makam Nikriz
Video: Stefi Böse
Licht: Asier Solana
Produktion Assistenz: Alejandro Notas
Dank an: DOCK 11 EDEN*****

DOCK 11

Kastanienallee 79
10435 Berlin

dock11-berlin.de
Karte

Tickets: (030) 448 12 22
ticket@dock11-berlin.de

Videodokumentation

Die Videodokumentation wird von der Kulturprojekte Berlin GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Europa hergestellt. Im Rahmen dieses Auftrags werden Produktionen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes in Berlin dokumentiert. Die Masteraufnahmen werden von der Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin archiviert. Kopien der Dokumentationen auf DVD werden folgenden Archiven zur Verfügung gestellt und sind ausschließlich im Präsenzbestand (an den Medienplätzen vor Ort) zur Sichtung zugänglich:

Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin
Mediathek für Tanz und Theater des Internationalen Theaterinstituts / Mime Centrum Berlin
Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin

Stella Zannou / Trailer und Videodokumentationen

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