Videodokumentation /
video documentation
Seit dem 01.01.2011 haben wir 27 Videodokumentationen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes in Berlin produziert. Hier finden Sie die laufend aktualisierte Auflistung unserer Videodokumentationen ... >>
Aktuelle Trailer /
current trailers:
 Divers Suit No. 1
Lysandre Coutu-Sauvé
NAH DRAN XXV | ada Studio
 rennen
Tümay Kilinçel
NAH DRAN XXV | ada Studio
 Bande à Part
Rebecca Rainey, Daisy Phillips
& Coco
NAH DRAN XXV | ada Studio
 WAS WIR FÜHLEN #3 Glück
NOVOFLOT
Sophiensaele
 Interview:
Sven Holm
 Interview:
Xavier Le Roy
 (TITLE IN PROCESS)
Xavier Le Roy
HAU 2
 INVERTED VISION
PERFORMATIVER PARCOURS

Teresa Isabella Mayer
HAU 1
 Tilted Fawn
Melanie Lane
DOCK 11
 Parsème
Morgan Belenguer
DOCK 11
 The Offside Rules
Constanza Macras / DorkyPark
HAU 1
TANZTAGE BERLIN 2011 Trailer:
 Interview:
Naoko Tanaka
 Die Scheinwerferin
Naoko Tanaka
Sophiensaele
 A Preview to Counting
David Brandstätter & Malgven Gerbes
Sophiensaele
 Interview:
Rodrigo Sobarzo de Larraechea
 Mining
Rodrigo Sobarzo de Larraechea
Sophiensaele
 Interview:
Laurie Bellanca
 Interview:
Ehud Darash
 Headlines
Ehud Darash
Sophiensaele
 Dead Twink / New Outfit
Jacob Peter Kovner
Sophiensaele
 Of high importance
Elpida Orfanidou
Sophiensaele
 Based on a true story
Mor Demer & Sandra Wieser
Sophiensaele
 Schweigstück
Post Cool / Jan Burkhardt & Frank Willens
Sophiensaele
 Shut up and love me
Eva Burghardt
Sophiensaele
 Interview:
Antje Velsinger & Markus Popp
 wall / paper / wall
Antje Velsinger & Markus Popp
Sophiensaele
 To Allege
Clément Layes (Public in Private)
Sophiensaele
 material movement
Uri Turkenich
Sophiensaele
 TRANSNOMIA
Diego Agulló & Dmitry Paranyushkin
Sophiensaele
 Per & Marie
Andrea Jenni & Dominique Richards
Sophiensaele
 Going to...
Susanne Mayer
Sophiensaele
 Interview:
Coaching Projekt

Diego Agulló & Dmitry Paranyushkin / Andrea Jenni & Dominique Richards / Susanne Mayer
10 Years LaborGras
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TANZNACHT BERLIN 2010:
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 GUEST
Hyoung-Min Kim und Tommi Zeuggin
DOCK 11
 HABITAT
LaborGras & Volker Schnüttgen
RADIALSYSTEM V
 display life
Tanzcompagnie RUBATO
HALLE
 secrets perdus
cie. toula limnaios
HALLE TANZBÜHNE BERLIN
 Tanzstück #4:
leben wollen (zusammen)

Laurent Chétouane
Sophiensaele
 Taking Steps
Christoph Winkler
Sophiensaele
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Videoaufnahme der Vorstellung am 10.01.10 | Kamera & Editing: Walter Bickmann. © TanzForumBerlin Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.

Jana Unmüßig: HAUS

Vorstellungen: 09., 10. Januar 2010, 20.30 Uhr

Sophiensaele | Festsaal
Sophienstraße 18
10178 Berlin

Karten: 030 - 283 52 66
www.sophiensaele.com

www.tanztage.de

Choreografie: Jana Unmüßig
Tanz: Evamaria Bakardjiev, Zohar Frank, Julia Kathriner, Sigrid Kopperdal, Jacob Peter Kovner, David Perez, Venke Sortland, Soeren Urup
Die Produktion entstand am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz - Pilotprojekt Tanzplan Berlin / Ernst Busch im Rahmen MA Choreographie und in Koproduktion mit TANZTAGE BERLIN

HAUS bündelt drei Arbeiten, die in den letzten anderthalb Jahren entstanden sind: Ich bin Baum, linie, fisch, Neben. Die Ordnung ihrer Erscheinung ist chronologisch, beginnend mit dem äußersten Punkt, über eine Mitte hin zum Nahen. überlappungen und Ellipsen veranlassen ein Innewerden, ein Erinnern, so dass das kaleidoskopartige Wesen von HAUS in eine Zeit einlädt, in der Vergangenes mit Gegenwärtigem auf das Potential einer Vielzahl von Zukünften verweist.

„Die Geschichte stammt aus China und erzählt von einem alten Maler, der den Freunden sein neuestes Bild zu sehen gab. Ein Park war darauf dargestellt, ein schmaler Weg am Wasser und durch einen Baumschlag hin, der lief vor einer kleinen Tür aus, die hinten in ein Häuschen Einlass bot. Wie sich die Freunde aber nach dem Maler umsahen, war der fort und in dem Bild. Da wandelte er auf dem schmalen Weg zur Tür, stand vor ihr still, kehrte sich um, lächelte und verschwand im Spalt.“
Walter Benjamin

Im Zentrum meiner Arbeit als Choreografin steht das Sichtbarmachen von Handlungen, Bewegungen und Gesten anderer. Ich beobachte, sehe und skizziere dann wie ein Maler Szenen in Bildern, um diesen ersten Entwurf später wieder und wieder zu überarbeiten und zu verfeinern, auszuschmücken und scheinbar nicht mehr Relevantes zu „übermalen“. Das Erscheinen- und Verschwindenlassen von Wahrnehmbarem und Sichtbarem wird von einer Denkbewegung zusammen gehalten. Eine Denkbewegung, die von mir ausgeht und somit singulär und subjektiv ist und die zugleich auf der Ebene des Verschwindens jenes individuellen Blickes operiert. Denn ich bewege mich ähnlich wie Walter Benjamin den Maler im eingangs genannten Text beschreibt, innerhalb der Arbeit, wandele „auf dem schmalen Weg zu Tür“, um dann in ihrem Spalt zu verschwinden.

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