Videodokumentation /
video documentation
Seit dem 01.01.2011 haben wir 27 Videodokumentationen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes in Berlin produziert. Hier finden Sie die laufend aktualisierte Auflistung unserer Videodokumentationen ... >>
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Diego Agulló & Dmitry Paranyushkin / Andrea Jenni & Dominique Richards / Susanne Mayer
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Videoaufnahme der Vorstellung am 28.06.10 | Kamera & Editing: Walter Bickmann. © TanzForumBerlin Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.

Canan Erek: einS
Eine Inszenierung für 4 Instrumentalisten und 3 Tänzer

Premiere: 26. Juni 2010, 21.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 28., 29. und 30. Juni 2010 jeweils um 21.00 Uhr

St. Elisabeth-Kirche
Invalidenstraße 3
10115 Berlin Mitte

Tickets: Tel: 44043644
tickets@sophien.de
www.sophien.de

www.eins-project.de

Konzept/Choreografie/Regie: Canan Erek
Komposition: iv4 von Mark Andre
Live-Musik: KNM Ganesha – Rebecca Lenton (Flöte), Gudrun Reschke (Oboe), Winfried Rager (Klarinette), Janni Struzyk (Tuba)
Tanz: Sally Blatchford, Marcela Giesche, Ayako Nakano
Licht: Lutz Deppe
Ton: Thomas Seelig
Kostüm: Thérèse Browne
Dramaturgie: Karin Kirchhoff
Produktionsleitung: Sven Neumann

Ein Projekt von Canan Erek mit den Kooperationspartnern Kammerensemble Neue Musik (KNM) Berlin, Kulturbüro SOPHIEN, Tanzfabrik Berlin. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds

Ist das alles? Dieses unablässige Grundgeräusch des modernen, globalisierten Lebens, das kreischend Effizienz, Rationalität und Kommerz fordert? Immer – von jedem. Welche weitere Dimension existiert neben dieser physischen Welt, die uns auf Funktion reduziert, uns ausbeutet und vereinsamen lässt? In dem anhaltenden Streben nach Spiritualität zeigt sich eine offensichtlich vorhandene tiefe menschliche Sehnsucht, eine zusätzliche, tröstende Realität zu finden. Aber welche? Was ist der Weg? In einS thematisiert die Choreografin Canan Erek diese Suche, die immer wieder durchzogen wird von Zweifeln und Orientierungslosigkeit, aber auch von kurzlebigen Zuständen des Glücks.

Eins ist alles. Diesem Aspekt von Spiritualität, nach dem Mikrokosmos und Makrokosmos untrennbar miteinander verbunden sind, gibt einS Gestalt, Gehör und Bühne. Die Choreografie basiert auf den gegensätzlichen Bewegungen des Verschmelzens und wieder Getrennt-Seins, der Konzentration und der Zerstreuung, vergleichbar mit den Bewegungen einer Qualle, ein fließendes Kontrahieren und Loslassen.

Musikalischer Ausgangspunkt ist die Komposition „iv4“ von Mark Andre für Flöte, Klarinette, Oboe und Tuba. Die MusikerInnen erzeugen ein Klangspektrum, das weit über die tradierte Nutzung von Blasinstrumenten hinausgeht und sind zugleich als sichtbare Akteure in das Gesamtgeschehen einbezogen. Canan Erek arbeitet seit 2000 mit Komponisten der Neuen Musik, u.a. mit Mark Andre 2009 in ihrer Inszenierung „Cuppa Char“.

Der Raum schließlich bringt das Ganze zusammen. Die Zuschauer umgeben in einem großen Achteck die Spielfläche, aus unterschiedlichen Perspektiven wird der individuelle Blick auf das Gemeinsame eröffnet.

Alle atmen, hören, sehen, fühlen. Sich und die Anderen. Alles ist einS.

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