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Videoaufnahme der Vorstellung am 19.12.10 | Kamera & Editing: Walter Bickmann. © TanzForumBerlin Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.
LaborGras & Volker Schnüttgen: HABITATPremiere: 17. Dezember 2010, 22:00 Uhr
Weitere Vorstellungen:
18. Dezember 2010, 22:00 Uhr
19. Dezember 2010, 18:00 Uhr
RADIALSYSTEM V
Holzmarkstraße 33
10243 Berlin
Karten: 030 - 288 788 588
www.radialsystem.de
www.LaborGras.com
www.volker-schnuettgen.com
Konzept: LaborGras & Volker Schnüttgen
Choreografie: LaborGras (Renate Graziadei & Arthur Stäldi)
Performer: Renate Graziadei
Skulpturen & Gestaltung Virtuelle Innenräume: Volker Schnüttgen
Videoart: Frieder Weiss & Martin Bellardi
Komposition & Live Musik: Constantin Popp
Künstlerische Assistenz Skulpturen: Fernando Almeida
Technische Leitung: Jochen Massar
Produktionsleitung: Inge Zysk
Eine Produktion von LaborGras & Volker Schnüttgen, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin. Mit freundlicher Unterstützung von Kirchhoff Automotive und Galeria Arthobler. Das Studio LaborGras und „Habitat“ im RADIALSYSTEM V werden unterstützt von „der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.“
HABITAT ist eine begehbare Performance-Installation, die das Publikum einlädt, verschiedene reale wie virtuelle Raumebenen aus einer selbst bestimmten Perspektive zu erleben. Nach Kooperationen mit Schriftstellern, Musikern und Architekten arbeitet LaborGras erstmals mit dem in Lissabon ansässigen Bildhauer Volker Schnüttgen zusammen.
Aus Eiche modellierte Skulpturen gestalten den Gesamtraum der Performance-Installation. Die Einheit von Tanz und Skulptur entsteht unter Anwendung eines speziell für die Performance entwickelten Computerprogramms. Mittels digitaler Videotechnik wird in Echtzeit eine Verbindung zwischen der Tänzerin im realen Raum und dem intimen, für den Betrachter zu entdeckenden Innenraum der Skulpturen hergestellt. Die in den Monitoren zu sehenden Räume bilden die mediale Verlängerung der Skulpturen. Sie dienen zugleich als virtuelle Bühnen, die im Verlauf der Performance durch den Tanz belebt werden.
Die klassische Trennung zwischen Bühne und Zuschauer wird aufgebrochen. Für den Zuschauer entsteht eine Umgebung, die sowohl Performance als auch Installation ist. Er hat die Möglichkeit, sich frei durch die Performance-Installation zu bewegen. So erschließen sich ihm neue Wege der Wahrnehmung. Es gibt keine Lücke zwischen Spielfläche, Publikum, Performer, Akustik und Skulptur. Dadurch wird der künstlerische Prozess während der Performance für den Zuschauer erfahrbar.
Im Februar 2008 wurde in einer zweiwöchigen Residenz in Motemor-O-Novo in Portugal eine erste Umsetzung des Projekts erarbeitet.