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Videoaufnahme der Vorstellung am 06.01.2011 | Kamera & Editing: Walter Bickmann. © TanzForumBerlin Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.
TANZTAGE BERLIN 2011
Clément Layes (Public in Private): To Allege
TANZTAGE BERLIN 2011/ alle Trailer des Festivals
Vorstellungen: 5. und 6. Januar 2011, 20:30 Uhr
Sophiensaele | Festsaal
Sophienstraße 18
10178 Berlin
Karten: 030 - 283 52 66
www.sophiensaele.com
Konzept: Clément Layes
Tanz / Choreografie: Vidal Bini, Clément Layes, Jasna Layes-Vinovrsk, Felix M. Ott, Rut Waldeyer (+ 1 special guest)
Dramaturgie- und Choreografieassistenz: Jasna Layes-Vinovrski
Kostüme: Public in Private
Licht: Rut Waldeyer
Bühnenbild: Public in Private
Koproduktion: Public in Private, TANZTAGE BERLIN / Sophiensaele
Dank an den Berliner Senat für das Arbeitsstipendium für den Bereich Tanz 2010, Play Berlin, PAF (Performing Art Forum), CND (centre national de la dance Paris), Sophiensaele, Jasna Layes-Vinovrski, Dmitry Paranyushkin, Joséphine Evrard und an alle, die durch experimentieren, reflektieren und kritisieren an der Methodenentwicklung beteiligt waren.
Der junge französische Choreograf Clément Layes zeigte bei den letzten TANZTAGEN BERLIN die Performance “Allege” und wurde spontan in das reguläre Programm der Sophiensaele zur Wiederaufnahme eingeladen. Im Begleittext beschrieb er seine Fragestellung damals so: „Wie kann ich frei sein innerhalb der absurden Beschränkungen, denen ich ausgesetzt bin, ohne zu verstehen, weshalb?“. Bei den 20.TANZTAGEN BERLIN entwickelt er seine Forschungsarbeit weiter und zeigt mit „To Allege“ erste Resultate. Seine Methoden und Darstellungsmittel leiten sich direkt aus der Fragestellung von „Allege“ ab.
„Die Frage von Freiheit, Beschränkung und Absurdität bleibt auch in „To Allege“ aktuell; hinzu kommt die Idee der Gemeinschaft: Gemeinschaft von Bedeutungen, Assoziationen, Objekten, Gemeinschaft der Zwischenräume. Eine begehrte, ziellose, semantische Gemeinschaft – der Versuch, eine Gemeinschaft in der Welt zu schaffen, wie es sie im Theater gibt.“ Clément Layes
Public in Private untersucht, reflektiert und hinterfragt soziale, politische und kulturelle Strukturen ebenso wie die Position des Individuums innerhalb dieser Strukturen. Ziel des gemeinsamen Ansatzes von Public in Private ist es, die Grenzen der choreografischen Sprache zu erweitern, anderes Denken anzuregen, das eigene und andere Medien zu beobachten und zu reflektieren. Am wichtigsten aber ist es, die Choreografie als gegenwärtige Kunstform weiterzuentwickeln. Jasna Layes-Vinovrski und Clément Layes haben Public in Private 2008 in Berlin gegründet.