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Videoaufnahme der Vorstellung am 13.02.2011 im ada Studio, Berlin. | Kamera & Editing: Walter Bickmann. © TanzForumBerlin Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.
NAH DRAN XXV
Tümay Kilinçel: rennen (aus „Tümay Horror Show - Part 1”)
Vorstellungen: 12. + 13. Februar 2011, 20:30 Uhr
ada Studio & Bühne für zeitgenössischen Tanz
Schönhauser Allee 73 / QuARTier 73, 2.HH
10437 Berlin
Konzept & Performance: Tümay Kilinçel
Mentoring: Nik Haffner
Bewegungs-Coaching: Martin Sonderkamp
Musik: Miguel Ayala
Kostümbearbeitung: Josephine Seeger
Dank an: Franz Anton Cramer, Michael Hahn, Nik Haffner, Martin Sonderkamp und seine Klasse, Constanze Klementz, Katharina Klewinghaus & TOTHO Productions GmbH, Andreas Heinemann, Miguel Ayala, Kai Stöger.
ada Studio wird gefördert durch die Kulturverwaltung des Berliner Senats.
Bei Bedrohungen oder in Extremsituationen entsteht Furcht. Angst ist ein gesunder Schutzmechanismus. Sie signalisiert Gefahr und löst Reaktionen aus: Verwirrung, Sprachlosigkeit, Panik, Aggression, Flucht. Der Körper gelangt an seine Grenzen, einen Zustand der Erregung.
Wie bewegt sich Angst?
„rennen“ ist die Eröffnungsszene aus dem Abschluss-Solo „Tümay Horror Show - Part 1”, das im Februar 2010 am SNDO Amsterdam Premiere hatte. Das Bewegungsmaterial ist diversen Horrorfilmen entnommen: „Do you like scary movies?” (Scream, John Carpenter, 1996). „There's nothing to be afraid of. It's painless. It's good.” (Invasion of the Body Snatchers, Don Siegal, 1956). „Perfect organism. Its structural perfection is matched only by its hostility.” (Alien 1, Ridley Scott, 1979). „I turned the inside out. It can't deal with flesh.” (The Fly, David Cronenberg, 1986). „Look! It's moving. It's alive. It's alive...IT'S ALIVE!” (Frankenstein, James Whale, 1931). „I left them. And I ran, and I ran, and I ran!” (Ben, Phil Karlson). „They’re heeeeere!” (Poltergeist, Tobe Hooper, 1982).
Tümay Kilinçel hat 2010 den Pilotstudiengang Zeitgenössischer Tanz, Kontext, Choreografie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin abgeschlossen und arbeitet seitdem als freischaffende Performerin und Choreografin. Im Rahmen ihres Studiums hat sie an diversen Projekten mitgewirkt und eigene Arbeiten realisiert. Davor war sie Tanzperformerin in Ives Thuwis' Kompanie am Forum Freies Theater Düsseldorf. Die Arbeit „computerised movement“ entstand zusammen mit ihren KollegInnen am Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main.