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Videoaufnahme der Generalprobe am 17.09.08 | Kamera & Editing: Walter Bickmann. © TanzForumBerlin Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.
Tomi Paasonen | PAA - Public Artistic Affairs: Hybrid Dislocation
Premiere: 18. September 2008, 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 19., 20., 21., 25., 26., 27., und 28. September 2008, jeweils 20:30
Kunsthaus Tacheles
Oranienburgerstr. 54-56a
10117 Berlin
Goldener Saal, 1.OG
Karten: tickets@paasonen.com
01577 868 5232
Inszenierung / Konzept: Tomi Paasonen
Bühnenbild / Videoinstallation: Matthew De Gumbia
Kostüme: Sasa Sadak-Kovacevic
Live Audio: Mike Koloska / inc3.net
Licht: Milos Vujkovic
Video: Felipe Frozza
Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds Berlin
Wenn man alle Farben zusammenmischt, entsteht entweder bunt oder beige. Wenn man einen Eselhengst und eine Pferdestute kreutzt, entsteht ein Maultier. Nach dem Prinzip der Fremdbestäubung züchten wir Hybriden aus unterschiedlichen Kulturen, geographischen Biographien und Landschsaften. Was passiert wenn man Folklore mit zeitgenössischen Tanz mischt? Was für hybride Wesen und Missgeburten entstehen, wenn man afrikanischen Tanz mit Mazurka und Polonaise, Tango mit Voodoo, Calypso und karibische Tanztraditionen verbindet? Was sind die Auswirkungen auf kulturelle Identitäten einer globalisierten Weltbevölkerung, die sich immer rasanter bewegt und zunehmend voneinander beeinflusst wird?
Vier Tänzer, die aus ganz unterschiedlichen Weltgegenden stammen - Challenge Gumbodete aus Harare (Zimbabwe), Justin Kennedy aus St. Croix (Virgin Islands), Simo Kellokumpu aus Kemijärvi (Lappland) und Marcin Baczyk aus Siedlce (Polen) -, nehmen mit einer Videokamera in ihre Heimat Menschen, erinnerungsträchtige Landschaften, Verkehr und Bewegungsmuster im öffentlichen Raum auf. Dieses Material dient der Vorbereitung einer Bühnenproduktion, in deren Entstehungsprozess die verfremdeten Blicke auf die Heimat zu kulturellen Hybriden verschmolzen werden. Das mitgebrachte Filmmaterial aus den Heimatländern der Tänzer wird zusammen mit in Berlin aufgenommenen Bildsequenzen zu einem Tanzfilm verarbeitet, der im Rahmen der Aufführungen als Installation gezeigt wird.
Weitere Infos: www.paasonen.com