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Cecilie Ullerup Schmidt & Matthias Meppelink
Sophiensaele
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Stella Zannou
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Walter Bickmann
DOCK 11
 RechtsRadikal
Christoph Winkler
Sophiensaele
 I shall soon be quite dead at last in spite of all
Patrick Faurot / Pasullero Dance Theater
ada Studio
 Golem – a work in progress
Elena Walter
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 The Conspiracy of Endings
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 Das stille Band
Magda Korsinsky
St. Johannes-Evangelist-Kirche
 Don't hope
Martin Clausen und Kollegen
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 SLAP/STICK
Hermann Heisig
Sophiensaele
 HEILUNG
WILHELM GROENER
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 LES PETITES MORTS
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Schubot / Gradinger + Cohene
Sophiensaele
 Der Bau
Isabelle Schad & Laurent Goldring
Uferstudios
 LES PETITES MORTS
i hope you die soon

Angela Schubot / Jared Gradinger
HAU 1
 wut
cie. toula limnaios
HALLE TANZBÜHNE BERLIN
 SPELL
Chaim Gebber
Ballhaus Rixdorf
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Ivo Dimchev / Franz West
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 Festgefahren
cie. Efrat Stempler
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MS Schrittmacher / Martin Stiefermann
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 Oh! Deep sea - Corpus III
Kat Válastur / adLibdances
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 Sacré Sacre du Printemps
Laurent Chétouane
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Christina Ciupke, Nik Haffner, Mart Kangro
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Riki von Falken
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Constanza Macras | DorkyPark
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Jana Unmüßig
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Christine Borch
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Videoaufnahme der Vorstellung am 31.07.2011 in der HALLE TANZBÜHNE BERLIN | Kamera & Editing: Walter Bickmann. © TanzForumBerlin Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.

cie. toula limnaios: every single day

Wiederaufnahme:
17. bis 20., 23., 25. bis 27., 31. Mai 2012 und 01., 02. Juni 2012, jeweils 21.00 Uhr

HALLE TANZBÜHNE BERLIN
Eberswalder Straße 10-11
10437 Berlin

Karten: 030 - 440 44 292
ticket@halle-tanz-berlin.de

www.halle-tanz-berlin.de
www.toula.de

Konzept/Choreographie: Toula Limnaios
Musik: Ralf R. Ollertz
Tanz/Kreation: María de Dueñas López, Elia López González, Amit Preisman, Karolina Wyrwal, Giacomo Corvaia, Yannis Karalis, Kamil Warchulski
Lichtdesign: Jan Langebartels
Kostüme: Antonia Limnaios/ Toula Limnaios
Public Relations: Silke Wiethe

Eine Produktion der cie. toula limnaios mit freundlicher Unterstützung der Kulturverwaltung des Landes Berlin und des Fonds Darstellende Künste e.V. aus Mitteln des Bundes.

„every single day“ ist frei inspiriert nach dem Mythos des Sisyphos von Albert Camus. Das Absurde besteht in dem Spannungsverhältnis zwischen der Sinnwidrigkeit der Welt einerseits und der Sehnsucht nach einem Sinn bzw. sinnvollem Handeln. Sisyphos ist Symbol für ein Lebensgefühl und wirft uns zurück auf unseren vergänglichen Zustand in unsererVerwundbarkeit als Menschen.

Camus hat den Mythos neu interpretiert – er hat einen Menschen gezeichnet, der zwar schwer an der Last seiner Aufgabe trägt, aber in der permanenten Monotonie seines Alltags Sinn und sogar Glück findet.

Wie Sisyphos sind die Interpreten in Aktionen verstrickt, die aussichtslos erscheinen – nicht, weil sie es wollen, sondern weil sie unfähig sind, sich aus ihnen zu lösen. In einer Zeitschleife wiederkehrender Bewegungen mit leichten, fast unmerklichen Veränderungen, eskaliert die Situation und führt zwangsläufig zum Ausbruch, der eine mögliche Auflösung erreich bar werden lässt. Alles scheint in eine entrückte Zeitlosigkeit getaucht ... - ein emotionales Gefühl, eingefangen in Bildern, die ebenso bizarr wie poetisch sind.

„every single day“ ist eine Choreographie des Betrachtens, eine poetische Erwägung über den beständig wachsenden Verdacht des Absurden. Sie treibt Alltagssituationen an die Grenze zum Sur-Realen und lässt dort zutiefst menschliche Eigenschaften erscheinen.

Es sind wandelnde Bilder in stetiger Entwicklung wie der Zyklus des Lebens. Sisyphos steht für die tägliche Herausforderung, etwas „Unmögliches“ zu tun. Die wiederkehrende Monotonie verbindet Hoffnung und Illusion zugleich. "Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen." (Camus: Der Mythos des Sisyphos)