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Videoaufnahme der Vorstellungen im November 2011 im DOCK 11, Berlin | Kamera: Doris Kolde, Schnitt: Walter Bickmann. © TanzForumBerlin Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.
Walter Bickmann: SIMPLICITY
Gastspiel / Festival Malá inventura
29. Februar 2012, Ponec Theatre, Prag
Gastspiel / Duettbiennale 2011
18. November 2011, Kulturforum Fürth
Neubearbeitung 2011, Vorstellungen:
04., 05., 06. November 2011, jeweils 20:30 Uhr
DOCK 11
Kastanienallee 79
10435 Berlin
Karten: 030 - 448 12 22
ticket@dock11-berlin.de
www.dock11-berlin.de
Konzept: Walter Bickmann
Choreographie & Tanz: Walter Bickmann, Lydia Klement
Video: Walter Bickmann, Doris Kolde
Sound: Sven Holly Nullmeyer
Licht: Asier Solana Arce, Leonardo Rende
Wiederaufnahme in Kooperation mit der Tanzfabrik Berlin. Die Uraufführung 2007 wurde finanziert aus Mitteln des Bezirksamts Pankow von Berlin, Amt für Kultur und Bildung/ Fachbereich Kultur. Produziert im und unterstützt von DOCK 11 Berlin.
Die Tanzperformance SIMPLICITY reflektiert individuelle und soziale Aspekte zwischen beschleunigter Alltagskomplexität und subjektiver Zufriedenheit. Wie können wir den steigenden Komplexitätsgrad unserer Lebensrealität bewältigen? Auf was können und wollen wir dabei verzichten? In welchen Bereichen unseres Lebens entscheiden wir uns für einen Weg zur Einfachheit oder Komplexität, wann sind Gefühle effektiver als Vernunft?
[...] Der Choreograf und Videokünstler Walter Bickmann realisiert seine Projekte mittels komplexer, jedoch selbstverständlich wirkender paralleler Bild-, Klang- und Bewegungsebenen. [...] Die projizierten Bilder erweitern die physische Präsenz, sie erleichtern es, verschiedene Stimmungen gleichzeitig zu erzeugen: Während die Tänzer sich auf der Bühne bewegen, werden Bilder ihrer tanzenden Körper per Video auf die Wand projiziert. Die technisch erzeugten Bilder sind dabei ebenso stark wie die Live-Performance selbst. Diese Verdoppelung lässt die Tänzer näher, zerbrechlicher und zwiespältiger erscheinen – denn den realen Körpern trauen wir ganz andere Emotionen zu als ihren Abbildern. [...]
Marianne Burki, Neue Zürcher Zeitung 03.09.2011
[...] Bilder voll geballter Kraft, die von einer kaum noch zu ertragenden Intensität des Leidens erzählen, zu verstehen als ein Orientierungsversuch, gespeist aus dem drängenden Bedürfnis nach Rückbesinnung auf das Eigentliche, den Ursprung, den Grund unseres Daseins. Bickmann und Klement gelangen eindrucksvolle Bildkompositionen, die höchste Anforderungen an sie stellten und das Publikum staunen ließen über die vielfältigen Bewegungen, die zwei Menschen auf der Bühne vollbringen können. [...]
Ilka Heiner, DerWesten & Westfälische Rundschau, 24.11.2008