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Videoaufnahme der Vorstellung am 26.11.2011 in den Sophiensaelen | Kamera & Editing: Walter Bickmann. © TanzForumBerlin Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.

Hanna Hegenscheidt: Nicht sowas hier wie mit blauen Bändern

Premiere: 24. November 2011, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 25., 26., 27. November 2011, jeweils 20.00 Uhr

Sophiensaele | Virchowsaal
Sophienstraße 18
10178 Berlin

Karten: 030 - 283 52 66
www.sophiensaele.com

www.hannahegenscheidt.de
www.corafrost.de
www.anna-schmidt.net

Von und mit: Chris Daftsios, Cora Frost, Anna Schmidt
Regie und Choreografie: Hanna Hegenscheidt
Dramaturgie und Choreografische Mitarbeit: Ulrich Huhn, Christine Marneffe
Choreografische Assistenz / Hospitanz: Vincent Bozek
Ausstattung, Kostüme: Moritz Nitsche
Lichtdesign: Benjamin Schälike
Produktionsleitung: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro
Pressearbeit: Björn Pätz & Björn Frers – björn & björn
Musik: Beethoven, Piano Sonata No. 29, b-flat, op. 106, Adagio sostenuto
Eine Produktion von Hanna Hegenscheidt und SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und der Rudolf Augstein Stiftung.
Besonderen Dank an Franziska Schrage, Ulla Schmidt-Nitsche, Anna Theuring, Annette Gödde, Heike Gallmeier, TiTo und Judy Kadar.

"Ich nehme mir ja nicht vor, jetzt fasse ich mir an den Knöchel, sondern es fasst sich an den Knöchel… Weil sich alle immer so sicher sind und so klar, was eine Bewegung ist… Du fängst an den Körper zu hinterfragen als Turngerät oder so, weil, ja gut, man sagt immer der Körper ist mein Tempel und toll, dass es ihn gibt, behandel ihn gut und wenn ich dich nicht mag behandel ich dich trotzdem gut, weil du bist ja auch nett zu mir, also, du bist mein Körper, aber…"
Cora Frost

VINCENT BOZEK ist freischaffender Tänzer, Choreograf, Dramaturg und Dozent in Berlin. Er arbeitete bereits in Frankreich, Deutschland, Venezuela, der Schweiz, Usbekistan und Spanien unter anderem mit ChoreografInnen und RegisseurInnen wie Samir Akika, Lemi Ponifasio, Germana Civera, Orlando Rodriguez, Nelisiwe Xaba, BIGNotwendigkeit, wie auch mit den Musikbands Marygold und Junior.

CHRIS DAFTSIOS lebt in New York, wo er mit verschiedenen ChoreografInnen und RegisseurInnen in den Bereichen Theater, Film und Fernsehen zusammengearbeitet hat. Mit Hanna Hegenscheidt arbeitet er seit über sieben Jahren zusammen.

CORA FROST ist Performance-Künstlerin, Sängerin und Autorin. Seit 1978 führen sie ihre Liederabende auf Gastspielreisen durch die Welt. Als Performerin arbeitete sie u.a. mit Hans Kresnik und Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola und ging mit der Puppenspiel-Produktion "Faust auf Faust" von Das Helmi auf Brasilien-Tournee. Seit 2004 arbeitet sie neben ihren Tourneen auch als Regisseurin und Schauspielerin und im Bereich Musiktheater.

HANNA HEGENSCHEIDT arbeitete als Tänzerin/Performerin u.a. mit Reinhild Hoffmann, Robert Wilson, Achim Freyer und Martin Clausen/Two Fish. Ihre eigene choreografische Arbeit wurde bisher sowohl in New York, als auch in Europa präsentiert. Seit April 2011 hat sie das studio 142 im Kunstquartier Bethanien, in dem sie probt und die Körperarbeit Klein Technique unterrichtet.

ULRICH HUHN studierte modernen Bühnentanz an der Rotterdamse Dans-academie. Bis 1997 lebte er in Amsterdam als freischaffender Tänzer. Von 1997 bis 1998 war er festes Ensemblemitglied von Neuer Tanz unter der künstlerischen Leitung von V.A. Wölfl in Düsseldorf. Seit 2001 lebt er in Berlin und arbeitet wieder als freischaffender Tänzer u.a. mit Wilhelm Groener, Rheinhild Hoffmann und Toula Limnaios. Er ist außerdem bei TanzZeit - Zeit für Tanz in Schulen beschäftigt und arbeitet mit der TanzZeit Jugendcompany. Seit 2004 studiert er Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der UdK Berlin.

CHRISTINE MARNEFFE ist in Frankreich geboren und lebt in Berlin. Sie unterrichtet Choreografie und Bewegung an der Universität von Montreal. Ihr erfolgreiches Projekt "Claud(e)", das 1996 für die Ausstellung "Feminin-masculin" des Centre Georges Pompidou Paris entstand, wurde nach Dresden ins Festival Theater der Welt eingeladen. 2004 wurde sie als Gast in Halle an das Thaliatheater eingeladen und inszenierte seitdem "La Cuisine" im Rahmen der Händelfestspiele, "Peter und der Wolf" von Prokovief und "Chronique des jours entiers, des nuits entières" von Xavier Durringer.

MORITZ NITSCHE studierte Bühnenbild bei Achim Freyer an der UdK Berlin und schloss als Meisterschüler ab. Neben Assistenzen bei Achim Freyer u.a. an den Opernhäusern in Frankfurt, Berlin, Los Angeles und Zürich verwirklichte er eigene Arbeiten u.a. in Frankfurt, Hellerau, Wuppertal und Salzburg. 2007 erhielt er den Hein-Heckroth-Förderpreis.

BENJAMIN SCHÄLIKE arbeitet seit 20 Jahren als Lichtdesigner für Theater, Tanz, Performance und Oper. Er etablierte 1996 das Festival TANZTAGE BERLIN, für das er bis 2010 technischer Direktor war. In Zusammenarbeit mit Inge Koks übernahm er 2007 die künstlerische Leitung des Festivals. 2006 ("Wir steigern uns ...") und 2007 ("Das Schwierige ist ja, dass es viel einfacher ist ...) zeigte er seine eigenen Stücke in den Sophiensælen. Seit 2007 ist Benjamin Schälike assistierender Professor für Lichtdesign und gibt Seminare in der Akademie der Künste in Düsseldorf, Ernst Busch Hochschule für Choreografie und HZT Berlin. Weiter unterrichtete er Lichtdesign in Seoul/Korea (2011) und Montevideo/ Uruguay (2010).

ANNA SCHMIDT absolvierte ihre Schauspielausbildung an der UdK Berlin. Sie arbeitete u.a. mit Irene Mattioli, Agnes Hansch, Matthias Langhoff, Nico Dietrich, Ulrich Rasche, Bruno Cathomas, Edith Clever an den Sophiensælen, dem Maxim Gorki Theater, dem HAU, dem Theater Dortmund, dem ThuD Berlin, dem Napoli Teatro Festival, dem Festival Danza Bolzano, dem Heimathafen Neukölln und an der Volksbühne. Zuletzt spielte sie mit Martin Clausen in "Treffen sich zwei alte Kommunisten" in der Vierten Welt. Außerdem ist sie in verschiedenen Film- und Fernsehrollen zu sehen, wie etwa Tatjana Turanskyjs "Eine flexible Frau".