Now or coming soon …
 every single day
cie. toula limnaios
HALLE TANZBÜHNE BERLIN
Neue Trailer / new trailers
 For your eyes only
Peter Stamer / Sybrig Dokter / Frank Willens
Tanzfabrik / Uferstudios
 Strich/Chrysantheme/Haar fällt
Jana Unmüßig
HAU 2
 FindeOrte
Tanzcompagnie RUBATO
Tanz Hoch Zwei Festival
Tanzfabrik / Uferstudios
 Paramount Movement
Lea Martini + Rodrigo Sobarzo
Sophiensaele
 Bsides
Diego Gil / Igor Dobričić
Tanz Hoch Zwei Festival
Tanzfabrik / Uferstudios
 Alice im Wunderland
MS Schrittmacher
Karstadt am Hermannplatz
 WOYZECK ÜBERSCHREIBEN
Sebastian Blasius
Theaterdiscounter
 We need to talk
Simone Aughterlony
HAU 3
 Grind
Jefta van Dinther/ David Kiers/ Minna Tiikainen
HAU 3
 the rest of me
cie. toula limnaios
HALLE TANZBÜHNE BERLIN
 roof
Leyla Postalcioglu
Gewinner 100° BERLIN /
Sophiensaele
 united states
Hermann Heisig / Elpida Orfanidou
HAU 3
 Milchstraße
Clébio Oliveira
DOCK 11
 Powercut
Marcela Giesche, Andy Moor
DOCK 11
 THE WALK
Martin Nachbar
Sophiensaele
 Hommage an das Zaudern
Laurent Chétouane
Sophiensaele
 CAFFEE
post theater
DOCK 11
 Storm End Come
Yasmeen Godder
HAU 2
 I NOT I
Colette Sadler
Sophiensaele
Trailer aus dem Archiv /
trailers from the archive
 GlückStück
Helena Waldmann
RADIALSYSTEM V
 exercitatio et labor: JOY
WILHELM GROENER
Uferstudios
 Fountain/To The Mountain
Jeremy Wade
HAU 2
 Baader – Choreografie einer Radikalisierung
Christoph Winkler
Ballhaus Ost
 Berlin Elsewhere
Constanza Macras | DorkyPark
Schaubühne
 Nicht sowas hier wie mit blauen Bändern
Hanna Hegenscheidt
Sophiensaele
 SichtLaut
Geraldo Si
LaborGras
 Solo mit Sofa
Reinhild Hoffmann
Akademie der Künste
 GHOST
Hyoung-Min Kim & Tommi Zeuggin
Uferstudios
 is maybe
Angela Schubot und Jared Gradinger
HAU 1
 HABITAT
LaborGras & Volker Schnüttgen
RADIALSYSTEM V
Viele weitere Trailer finden Sie im >> Trailerarchiv...
Videodokumentation
Seit dem 01.01.2012 haben wir 43 Videodokumentationen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes in Berlin produziert. Hier finden Sie die Auflistung der Videodokumentationen 2012 >>
Videodokumentationen 2011 >>

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Interviews
 Interview:
Jana Unmüßig zu
Ast im Auge
 Interview:
Naoko Tanaka zu
Die Scheinwerferin
 Interview:
Franziska Werner, Alexander Schröder, Max Schumacher zur
ZUKUNFTSBÜHNE
 Interview:
Xavier Le Roy zu
(TITLE IN PROCESS)
TANZTAGE BERLIN 2012
 The Harvest
Rodrigo Sobarzo de Larraechea
TANZTAGE / Sophiensaele
 Fire is raging in your hair
Anna Nowicka
TANZTAGE / Sophiensaele
 Transformability
Willy Prager
TANZTAGE / Sophiensaele
 Lena ist gerade nicht da
Magda Korsinsky
TANZTAGE / Sophiensaele
 NOISE
Angela Muñoz
TANZTAGE / Sophiensaele
 HELLO / GOOD BYE
Zinzi Buchanan
TANZTAGE / Sophiensaele
 BODY ENTER …
Mor Demer
TANZTAGE / Sophiensaele
 PERFORMANCE - 10MIN. LOVE
Bari Kim, John Lennon, Glenn Gould
TANZTAGE / Sophiensaele
 OLD HAG
Alicia Grant, Philip McKee
TANZTAGE / Sophiensaele
 SILENCES 1 (FEET)
Tom O'Doherty, Kata Kovacs
TANZTAGE / Sophiensaele
 Reconstruction
Joanna Leśnierowska
TANZTAGE / Sophiensaele
 From culture to nature
Iza Szostak
TANZTAGE / Sophiensaele
 Soulsqueezing
Tian Rotteveel
TANZTAGE / Sophiensaele
 Pigeonhole
Katharina Maschenka Horn
TANZTAGE / Sophiensaele
 Fire and Forget
Verena Wilhelm
TANZTAGE / Sophiensaele
 Virginised
Chris Scherer
TANZTAGE / Sophiensaele
 Visual Ghost
Ixchel Mendoza Hernandez
TANZTAGE / Sophiensaele
 Trance
Louise Ahl
TANZTAGE / Sophiensaele
 SCHÜTZEN # 1: READY, AIM
Cecilie Ullerup Schmidt
TANZTAGE / Sophiensaele
 Fraud by Nature
Ana Rocha
TANZTAGE / Sophiensaele
 Rödeln
Kai Simon Stöger
TANZTAGE / Sophiensaele
Weitere Interviews finden Sie hier  >>
Events / Festivals
Tanz im August 2011:
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WILHELM GROENER –
geboren am 01. Mai 2001:
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Tanz Hoch Zwei 2011:
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TANZTAGE BERLIN 2011:
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10 Years LaborGras
in Berlin:
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TANZNACHT BERLIN 2010:
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TANZTAGE BERLIN 2010:
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Videoaufnahme der Generalprobe am 10.12.08 | Kamera & Editing: Walter Bickmann. © TanzForumBerlin Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.

Anna Melnikova: ich sage, dass es (m)ein russischer abend ist

Premiere: 11. Dezember 2008, 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 12., 13., Dezember 2008, jeweils 20.00 Uhr

Kunsthaus Tacheles
Oranienburgerstr. 54-56a
10117 Berlin
Goldener Saal, 1.OG

Karten: theatre@tacheles.de
Tel. (030) 28 26 185

www.tacheles.de

Idee, Choreographie, Text: Anna Melnikova
Performance/Tanz: Anna Melnikova und Gäste
Bühne: Werner Wallner
Kostüm: Friederike Donath, Mariya Yordanova
Gäste: David Bloom, Marina Tenorio, Thomas Proksch, Robert van den Dolder, Lorraine de Marqué

Mit freundlicher Unterstützung der HfS "Ernst Busch", des Regierenden Bürgermeisters von Berlin [Senatskanzlei- Interkulturelle Projektarbeit] und dem Kunsthaus Tacheles e.V.

„Pljaska- Tanz ist die Muskelfreude, die das Blut zum Kochen bringt.“ Igor Moiseev

Am 10. Februar 1937 findet mit dem Einverständnis von Josef Stalin in Moskau die erste Probe des ersten staatlichen akademischen Ensemble des Volkstanzes statt. Der Leiter und Choreograph des Ensembles Igor Moisseev entwickelte eine eigenartige Methode, die den hemmungslosen originalen Volkstanz in eine akademische Tanzform verpackt hat. Absolute Synchronität einer Massenchoreographie, spektakuläre Rhythmen und starke Oberschenkel bildeten die offensichtliche Faszination des Tanzes. 1937: Massenchoreographie versus Massenrepressionen.

Das Geheimnis des Pljaska- Tanzes steckt jedoch nicht in der äußerlichen Perfektion. Die „rätselhafte russische Seele“, die bekanntlich nach Weite und Chaos verlangt, wurde im Laufe der Geschichte in diverse, mehr oder weniger strenge Formen und Systeme hineingepresst: der akademische Volkstanz ist nur eine davon. Aber nicht dieser disziplinierte Körper, sondern diese ungezähmte Seele lässt Pljaska tanzen. Egal ob Wut oder Freude, solange die Form den Inhalt nicht stört, dulden sie sich. Wenn es zu eng wird, explodiert jede Form unausweichlich.

In der Arbeit „ich sage, dass es (m)ein russischer abend ist“, setzt sich Anna Melnikova mit zwei Ästhetiken ihrer beiden Tanzausbildungen auseinander: der sozialistische Volkstanz in Moskau und die zeitgenössische Choreographie in Berlin. Der Effekt der Wiedererkennung und die Reflexion über die eigentliche Suche nach einer Form wie in Choreographie so im Leben werden dabei sicht- und spürbar. Wichtig ist: die Form kommt und geht, rauszufinden gilt es, was der Inhalt ist.