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 SCHÜTZEN
Cecilie Ullerup Schmidt & Matthias Meppelink
Sophiensaele
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Stella Zannou
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 I shall soon be quite dead at last in spite of all
Patrick Faurot / Pasullero Dance Theater
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 Golem – a work in progress
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 The Conspiracy of Endings
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 SLAP/STICK
Hermann Heisig
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 HEILUNG
WILHELM GROENER
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 LES PETITES MORTS
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Schubot / Gradinger + Cohene
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Isabelle Schad & Laurent Goldring
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 LES PETITES MORTS
i hope you die soon

Angela Schubot / Jared Gradinger
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 wut
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Videoaufnahme der Vorstellung am 25.03.2012 im Rahmen von NAH DRAN XXXI im ada Studio, Berlin. | Kamera & Editing: Walter Bickmann. © TanzForumBerlin Jede Weiterverwendung der Trailer und Fotos ohne schriftliche Genehmigung von TanzForumBerlin ist untersagt.

NAH DRAN XXXI
Marlène Colle: Wenn Du Dich nur ein bisschen oben rum freimachen könntest, würdest Du die Welt mit eigenen Augen …

Vorstellungen: 24., 25. März 2012, jeweils 20:30 Uhr

ada Studio
Uferstudios / Studio 7
Uferstraße 23
13357 Berlin – Wedding

www.ada-studio.de

Konzept & Choreografie: Marlène Colle
Kreation & Performance: Jonas Büchler, Noemi Lehner, Hanne Pilgrim, Katharina Poensgen, Kerstin Oelke
Bühne & Ausstattung: Nele Ahrens
Musik: Franz Schubert Ständchen (aus Schwanengesang D 947, No.4), Richard Wagner Ouvertüre (aus Lohengrin WWV 75), Robert Schumann Im wunderschönen Monat Mai (aus Dichterliebe op.48, Nr.1)
Herzlichen Dank an Andreas Stoffels und Gabi Beier!

Inspiriert von der Ästhetik der Musik oben genannter Komponisten begeistert sich dieses Stück für das Wechselverhältnis von klassischer Musik und zeitgenössischer Tanzperformance. Neben der Möglichkeit, sich im Tanz analog zur Musik zu verhalten, indem die Parameter Tempo, Dynamik, Rhythmus, Melodieverlauf und Phrasierung direkt übersetzt werden, zeigt dieses Stück zwei davon abweichende Ansätze auf. Zum einen den Weg über die verschiedenen Sinneskanäle, beispielsweise: · Was kann ich beim Ertönen eines singenden Fritz Wunderlich in meinem eigenen Kiefergelenk nachempfinden? · Was schreibt mein Gehirn, wenn ich es durch die Technik der "écriture automatique" dazu bringe, Text zu produzieren, während meine Ohren mit Wagner beschallt werden? Zum anderen wurde versucht, die besonderen Fähigkeiten der Komponisten bezüglich der Zeitgestaltung in der Musik auf die tänzerische Ebene zu übertragen. Schubert beispielsweise unterstreicht im Umgang mit der Zeit weniger ihre Prozesshaftigkeit, als vielmehr ihre raumgebende Komponente, indem er kompositorische Verfahren bevorzugt, die ihr Fließen als Bewegung in einem imaginären musikalischen Raum erscheinen lassen. (vgl. Metzler Komponistenlexikon, S.707) Schuberts Musik wird somit vom Unterwegs-Sein, nicht vom zum-Ziel-Gelangen bestimmt. Die Idee der Oper hingegen, in diesem Fall mit der Handlung einer historischen Heldenerzählung, ist von Grund auf narrativ angelegt. Die Ergebnisse dieser Recherche wurden zu einem Stück zusammengefügt, das in sich weder als Studie noch als Erzählung verstanden werden kann, sondern eine eigene Realität zwischen Bewegung und Ruhe, Konzentration und Humor, klaren Bildern und abstrakter Performance bildet.

Marlène Colle studierte Rhythmik an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Gisela Schwartz, Somatic Research and Participatory Arts am Moving On Center Oakland/San Francisco und Zeitgenössischen Tanz und Choreografie an der School for New Dance Development in Amsterdam. Seit 2009 ist sie als freischaffende Tänzerin und Choreografin sowie seit 2011 als Tanz- und Rhythmiklehrerin an der Schauspielschule Reduta Berlin tätig.

Noemi Lehner wird im Sommer 2012 ihr Studium der Fächer Musik (Profilfach Rhythmik/ Violoncello) und Geschichte an der Universität der Künste sowie der Humboldt Universität zu Berlin mit dem Grade Master of Education abschließen. Sie freut sich darauf ihre Erfahrungen aus langjährigem Tanzunterricht, Studium und Mitwirkung an Musiktheater-, und Rhythmik- Projekten mit ihren zukünftigen Schüler/-innen zu teilen und weiterzuentwickeln.

Kerstin Oelke studierte Schulmusik und Rhythmik an der UdK Berlin und am Institut Jaques-Dalcroze in Genf sowie Romanistik an der FU Berlin. Sie arbeitet als Pianistin, Kabarettistin, Tänzerin und Klavierpädagogin in Berlin. Zuletzt wirkte sie im Tanztheater "Sorori" mit und konzertierte mit der Chansonsängerin Gerlinde Kempendorff. Derzeit absolviert sie eine Ausbildung zur Feldenkraispädagogin bei Jeremy Kraus und Livia Calice.

Hanne Pilgrim studierte Klavier bei Prof. Linde Großmann und Rhythmik bei Prof. Gisela Schwartz an der Universität der Künste Berlin. Neben ihren Lehraufträgen für Instrumentalimprovisation, Rhythmik und Performance an der UdK Berlin und HfM Franz Liszt Weimar ist sie als Pianistin in verschiedenen Ensembles sowie als Performerin tätig.

Katharina Poensgen studierte Theaterwissenschaft und Literaturwissenschaften an der FU Berlin, zeitgenössischen Tanz an der Salzburg Experimental Academy of Dance (SEAD) und Choregrafie und Performance am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften an der Justus Liebig University Gießen. Sie lebt in Berlin.

Jonas Büchler performte u.a. unter der Leitung von Marc Headly, Leanore Ickstadt und Frauke Havemann. In den letzten Jahren intensivierte sich seine Auseinandersetzung mit Fragen zu Tanz-und Bewegungs"techniken" und Möglichkeiten ihrer Vermittlung zunehmend.

Nele Ahrens studierte an der Akademie für darstellende Kunst Ulm Regie und arbeitet seitdem als freie Bühnen- und Kostümbildnerin u.a. in Berlin (HAU1, HAU2, HAU3), München (Münchener Kammerspiele), Magdeburg (Theater Magdeburg) und Bremen (Theater Bremen). Ihre enge Zusammenarbeit mit dem Regieteam Tamer Yigit/ Branka Prlic führte sie außerdem u.a. in die Türkei (Istanbul, Beyond Belonging Festival 2009) und in die Schweiz (Kaserne Basel 2010).