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"Komm, hier ist das Paradies..."
Recording: 2015-11-06 , DOCK 11 (Video © Walter Bickmann)

Gaby Aldor

“Komm, hier ist das Paradies…”

DOCK 11

Production Details / Press Releases

Sorry, this text is only available in German.
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Die Beziehung zwischen dem Anfang des israelischen Tanzes und des Ausdruckstanzes, der zu Beginn der Zwanziger Jahre in Deutschland eine Revolution darstellte, ist historisch und kulturell, wie auch in der komplexen Geschichte der beiden Länder von großer Bedeutung. Margalit Ornstein wanderte 1921 nach Palästina, in das “Eretz Israel” aus, nachdem sie von ihrem Mann, dem Ingenieur, Architekten und Träumer Jack Ornstein einen Brief erhalten hatte mit den Worten: “Komm, hier ist das Paradies…” 1922 eröffnete sie die erste Tanzschule in Tel Aviv, die auch für die folgenden 40 Jahre die bedeutendste in ganz Israel sein sollte. Margalit Ornstein komponierte als Choreographin Stücke für ihre Zwillingstöchter Shoshanna und Yehudit, wie auch für das Theater und für Kibuzzfeste. Noch in Wien hatte sie die von Gertrud Bodenwieser geleitete Akademie für Tanz absolviert und später immer wieder bei Mary Wigman, Rosalia Chladeck und Max Terpis studiert, so wie auch ihre Töchter, die ebenfalls in Berlin und Wien ausgebildet wurden.

POST- Ausdruckstanz in Deutschland, Israel und im Butoh ein zweiwöchiges Festival mit Installationen, Ausstellung, Performances und interaktiven Formaten
Welche Relevanz hat Ausdruckstanz im Hier und Heute? Wie zeigen sich im zeitgenössischen Tanz Spuren dessen, was im frühen 20. Jahrhundert in Mitteleuropa entwickelt, seitdem in zahlreiche andere Regionen der Welt getragen wurde; sich mit den jeweiligen dortigen Einflüssen vermischt und die unterschiedlichsten politischen Systeme durchlaufen hat? In einem gleichermaßen praktischen wie historischen Rechercheprozess haben sich KünstlerInnen gemeinsam und eigenständig mit den Wurzeln und Verzweigungen des Ausdruckstanzes auseinandergesetzt. Entstanden ist dabei ein Bewusstsein für die komplexen Wechselwirkungen zwischen den konzeptuellen Möglichkeiten, die der Ausdruckstanz bietet und dem kulturellen Begriff von Individualität und Restriktion, die den verschiedenen politischen Systemen inhärent sind. Dieses körperliche, erlebbar machende Forschungsprojekt bringt alte “Schätze” mit kritischen Überlegungen von heute zusammen

[Quelle: Abendzettel]

Cast & Credits

Idea, directed by: Gaby Aldor
Dance: Gili Nevo

Festival POST- Ausdruckstanz in Israel, Deutschland und im Butoh
Organization: Denise Czerny, Kirsten Seeligmüller
Tech, lights: Asier Solana
Translations: David Bloom
PR: Katharine Karouaschan
Produced by and rehearsed in DOCK 11 EDEN *****.
The festival POST- is funded by the Capital Culture Fund and supported by 50 years of Germany Israel.

DOCK 11

Kastanienallee 79
10435 Berlin

dock11-berlin.de
Map

Tickets: (030) 448 12 22
ticket@dock11-berlin.de

Video Documentation

The video documentation is produced by Kulturprojekte Berlin GmbH on behalf of the Senate Department for Culture and Europe. The purpose of this contract is to document productions in the field of contemporary dance in Berlin. The master recordings are archived by the University Library of the Berlin University of Arts. Copies of the recordings on DVD are available for viewing exclusively in the reference collections of the following archives (at media desks in these institutions):

University Library of the Berlin University of Arts
Mediathek für Tanz und Theater des Internationalen Theaterinstituts / Mime Centrum Berlin
Inter-University Centre for Dance Berlin (HZT)

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