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Aufnahme: 06.01.2024 , Sophiensæle (Video © Bickmann & Kolde GbR)

Deva Schubert

GLITCH CHOIR

Tanztage Berlin | Sophiensæle

Texte zur Produktion

Glitch bezeichnet eine (digitale) Störung der Information wie ein verzerrtes Bild oder ein stockendes Video. GLITCH CHOIR überträgt dieses Phänomen in den analogen Raum. Im Zentrum der Performance steht die Neukomposition eines Klagelieds durch Glitching. Historisch gesehen wurde die öffentliche Trauerarbeit hauptsächlich von den so genannten Klagefrauen geleistet. Gegen Bezahlung gaben sie der Trauer Anderer um Verstorbene emotionalen Ausdruck. Es sind vor allem Frauen, die dazu berechtigt, aber auch verdammt sind, das Private ins Öffentliche zu glitchen. Zwei Performerinnen widmen sich dem kollektiven Körper der Trauer, indem sie einen Raum der intimen Mehrfachresonanz schaffen. Die stimmliche Verzerrung, die dem Lamento innewohnt, führt dazu, dass sich die Trauer in einen kollektiven Glitch verwandelt. Was für ein Chor entsteht aus der Dissonanz der Frequenzen?

Deva Schubert ist Tänzerin und Choreografin und lebt in Berlin. Sie studierte Tanz in Salzburg, Kassel, Kopenhagen und am HZT Berlin, sowie Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Intimität und der Dynamik von Interaktionen als performative Mittel in einem breiten Spektrum, das Installationen, digitale Medien und Performances mit Tanz und Stimme verbindet. Sie arbeitet häufig mit Juan Felipe Amaya Gonzalez und Dylan Spencer-Davidson zusammen. Als Tänzerin und Performerin arbeitete sie u.a. für Christoph Winkler, Michael Portnoy, Isabelle Schad, Costa Company und Julie Favreau im Rahmen von Festivals wie der Biennale von Venedig, der Documenta 14 und dem Steirischen Herbst. Derzeit ist sie am LINK-Masters Artificial Intelligence and Culture Research-Projekt beteiligt.
devaschubert.com

[Quelle: sophiensaele.com]

TFB Nr. 1840

Besetzung & Credits

Konzept, Choreografie: Deva Schubert
Performance: Chihiro Araki, Deva Schubert
Stimmcoaching: Doreen Kutzke
Chor: Siegmar Zacharias, Emilie Gregersen, Noumissa Sidibé, Doreen Kutzke, Naledi Majola, Francesca Ferrari, Ama Tomberli, Jette Büchsenschütz, Lotta Beckers
Musik, Sound: Davide Luciani
Licht: Hannah Kritten Tangsoo
Dramaturgie: Lotta Beckers
Recherche, Dramaturgie: Jette Büchsenschütz
Kostüm: Ama Tomberli
Residence: Something Great Schloss Mentin
Musik: ursprünglich erstellt mit Ben Meerwein
Eine Produktion von Deva Schubert. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR und durch das Schloss Mentin/Something Great.

Tanztage Berlin 2024
KURATION: Mateusz Szymanówka
DRAMATURGISCHE UNTERSTÜTZUNG: Jette Büchsenschütz, Dandan Liu
PRODUKTIONSLEITUNG: Francesca Spisto
PRODUKTION: Vivi Kartsioti, Léonie Duflot
Die 33. Tanztage Berlin sind eine Produktion der Sophiensæle.
Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
Mit freundlicher Unterstützung von Tanzfabrik Berlin e. V., Theaterhaus Berlin Mitte.

Sophiensæle

Sophienstraße 18
10178 Berlin

sophiensaele.com
Karte

Tickets: (030) 283 52 66

Videodokumentation

Die Videodokumentation wird im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Europa hergestellt. Im Rahmen dieses Auftrags werden Produktionen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes in Berlin dokumentiert. Die Masteraufnahmen werden von der Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin archiviert. Kopien der Dokumentationen auf DVD werden folgenden Archiven zur Verfügung gestellt und sind ausschließlich im Präsenzbestand (an den Medienplätzen vor Ort) zur Sichtung zugänglich:

Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin
Mediathek für Tanz und Theater des Internationalen Theaterinstituts / Mime Centrum Berlin
Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin

Deva Schubert / Trailer und Videodokumentationen

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