Texte zur Produktion
Als einen Wühltisch der Kreativität beschreiben die beiden ihr Tun im Studio. In diesem Milieu des Überflusses und der zahllosen Möglichkeiten erarbeiten die beiden so ein prozessorientiertes und spielerisches Stück. Eine kreative Analyse oder ein Dialog zweier starker Künstlerinnen. Intim und stark, ohne die fragile Natur des kreativen Prozesses zu gefährden.
„If it´s fun stöbert in einem Zustand von Hyperkreativität. Ausgangspunkt ist ein Lebensraum des Überflusses; wir liefern uns der Körperlichkeit offener Links aus, wandern über und durch eigene Schwächen, kippen Gegenstände um und kratzen an kulturellen Wegweisern.“
Lee Meir + Maya Weinberg
LEE MEIR ist als Choreografin, Performerin und Kostümbildnerin tätig. Sie arbeitete mit dem Clipa Theater, Israels führender visueller Theatergruppe, sowie mit weiteren ChoreografInnen und RegisseurInnen. Ihr Solo, Translation Included, gewann den ersten Preis bei der israelischen Biennale für junge ChoreografInnen im Jahr 2011. Lee erforscht Multi-Tasking als Mittel zur grundlegenden Erzeugung ihrer Arbeit, durch die sie die Entstehung und Transformation von Bedeutungen untersucht.
MAYA WEINBERG arbeitet als Choreografin, Tänzerin und Lehrerin für Improvisation und Release-Technik. Sie arbeitete acht Jahre mit der Yasmeen Godder Company und entwickelt seit 2008 eigene Stücke, die oft in Zusammenarbeit mit anderen Tanz-, Video- und PerformancekünstlerInnen entstehen. Ihre Arbeit wirft grundlegende Fragen über das Medium der Performance auf und bietet auf unerwartete Weise Einblicke des Umgangs mit der tragikomischen Lücke, die zwischen Sprache und unausgesprochenen Absichten besteht.
MAYA und LEE’S gemeinsames Forschungsfeld ergibt sich aus der Prüfung der Künstlichkeit der performativen Situation. Sie teilen den gleichen Drang, die Flexibilität der Kreativität zu erkunden und verschiedene Strategien zu untersuchen, um Langeweile in erfolgreiche Kunst zu transformieren.
[Quelle: Abendzettel]
Besetzung & Credits
CHOREOGRAFIE, TANZ, PERFROMANCE, BÜHNE UND KOSTÜM: Lee Meir, Maya Weinberg
KÜNSTLERISCHE BERATUNG: André Lewski
Gefördert durch Tanztage Berlin und SOPHIENSÆLE, Koproduktion Diver Festival Tel Aviv.
Dank an HZT Berlin, André Lewski, Ana Laura Lozza, Keren Ida Nathan, Juliana Piquero, Laura Gamberg, Asaf Aharonson, Noam Gorbat, Sarah Parolin, Deufert & Plischke, the TANZTAGE Team – Peter, Ari, Cilgia and Franziska.
TANZTAGE BERLIN
Künstlerische Leitung: Peter Pleyer, Arianne Hoffmann
Produktionsleitung: Franziska Schrage
Produktionsbüro, Textgestaltung: Cilgia Gadola
Mitarbeit: Raisa Kröger
Technische Leitung Tanztage: Walter Freitag, Fabian Lehmann, Eugen Böhmer
Die 23. TANZTAGE BERLIN sind eine Produktion der Tanztage Berlin GbR und SOPHIENSÆLE GmbH, in Zusammenarbeit mit der Tanzfabrik Berlin, dem Polnischen Institut Berlin, Art Stations Foundation by Grazyna Kulczyk und Tanzscout Berlin. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten. Mit freundlicher Unterstützung der Allianz Kulturstiftung, Arts Council Korea und Balletcentrum am Kurfürstendamm.
Sophiensæle
Videodokumentation
Die Videodokumentation wird im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hergestellt. Im Rahmen dieses Auftrags werden Produktionen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes in Berlin dokumentiert. Die Masteraufnahmen werden von der Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin archiviert. Kopien der Dokumentationen auf DVD werden folgenden Archiven zur Verfügung gestellt und sind ausschließlich im Präsenzbestand (an den Medienplätzen vor Ort) zur Sichtung zugänglich:
Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin
Mediathek für Tanz und Theater des Internationalen Theaterinstituts / Mime Centrum Berlin
Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin