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Aufnahme: 06.01.2012 , Tanztage Berlin 2012 | Sophiensæle (Video © Walter Bickmann)

Cecilie Ullerup Schmidt

SCHÜTZEN # 1: READY, AIM

Tanztage Berlin 2012 | Sophiensæle

Texte zur Produktion

Das Wort Schützen bietet eine etymologische Doppelbedeutung: einerseits mehrere Menschen, die schiessen; anderseits das Verb, das schirmen, sichern oder hindern heisst. Das künstlerische Recherchevorhaben „Schützen“ appropriiert die männlich konnotierten Bewegungen des Schützens und fordert zugleich Empathie und Verständnis für kulturelle Differenzen um hearts and minds zu gewinnen.

CECILIE ULLERUP SCHMIDT ist eine in Dänemark geborene Performance- künstlerin. Sie studierte Vergleichende Literaturwissenschaften in Kopen- hagen und Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Sie hat für und mit anderen K ü n s t ler _ i n n e n der freien S zene Deut schlands jeweils als Performerin, Dramaturgin und Kuratorin gearbeitet. Ihre Arbeiten fanden in Konstellationen mit Monster Truck, Boris Nikitin und deufert+plischke statt. Mit Lucie Tuma ist sie das Künstlerinnenduo Chuck Morris und war mit der Produktion souvereines beim Freischwimmer-Festival 2011 zu sehen. Schützen ist ihre erste Soloarbeit. MATTHIAS MEPPELINK studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und ist Gründungsmitglied des Performancekollektivs Monster Truck. Zudem ist er als freier Musiker, Bühnenbildner und Lichtdesigner in verschiedenen Konstellationen tätig. Beide leben seit 2008 in Berlin.

COACHING PROJECT
Für die 21. Ausgabe des Festivals gab es wieder für drei junge Choreografinnen die Möglichkeit, in einem mehrwöchigen Coachingprojekt in Zusammenarbeit mit der Tanzfabrik Berlin ihre Ideen und Konzepte auszutauschen. Am Beginn der Arbeitsphase stand ein gemeinsamer Workshop mit Peter Pleyer, in dem ein Überblick über verschiedene Körper-Trainings Ansätze der jüngeren Tanzgeschichte gegeben wurde. Mit diesen neuen Inspirationen überprüften die jungen Choreografinnen ihre Arbeit und entwickelten sie in der zweiten Arbeitsphase weiter. Dabei stand ein offenes Arbeiten in der Gruppe, ein regelmäßiges Feedback der Beteiligten und des Coaches im Mittelpunkt.

[Quelle: Abendzettel]

Besetzung & Credits

Choreografie / Performance: Cecilie Ullerup Schmidt
Musik / Licht: Matthias Meppelink
Dank an Berliner Schützengesellschaft von 1882, Stine Marie Jacobsen, Manuel Gerst, Sanna Albjørk, Andreas Liebmann
Gefördert durch den Regieren- den Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten

Tanztage Berlin 2012
Künstlerische Leitung: Peter Pleyer
Produktionsleitung: Franziska Schrage
Produktionsbüro: Cilgia Gadola
Mitarbeit: Marion Gonzáles de Mendoza, Sanna Møller Albjørk
Technische Leitung: Sandra Blatterer
Die 21. TANZTAGE BERLIN sind eine Produktion der Tanztage Berlin GbR und SOPHIENSÆLE, in Zusammenarbeit mit Tanzfabrik Berlin e.V. und dem Polnischen Institut Berlin. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten. Mit freundlicher Unterstützung von Tanzwerkstatt Berlin / Kulturprojekte Berlin GmbH, Dussmann das KulturKaufhaus, Tanzforum Berlin, Uferstudios, TiSCH – Theater im Schokohof, AV-Tour GmbH und Ballettcentrum am Kurfürstendamm.

Sophiensæle

Sophienstraße 18
10178 Berlin

sophiensaele.com
Karte

Tickets: (030) 283 52 66

Videodokumentation

Die Videodokumentation wird von der Kulturprojekte Berlin GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Europa hergestellt. Im Rahmen dieses Auftrags werden Produktionen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes in Berlin dokumentiert. Die Masteraufnahmen werden von der Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin archiviert. Kopien der Dokumentationen auf DVD werden folgenden Archiven zur Verfügung gestellt und sind ausschließlich im Präsenzbestand (an den Medienplätzen vor Ort) zur Sichtung zugänglich:

Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin
Mediathek für Tanz und Theater des Internationalen Theaterinstituts / Mime Centrum Berlin
Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin

Cecilie Ullerup Schmidt / Trailer und Videodokumentationen

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