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Aufnahme: 18.10.2018 , Uferstudios (Video © Walter Bickmann)

WILHELM GROENER

D.R.A.G.

Uferstudios

Texte zur Produktion

D.R.A.G. Dingus. Realities. Android-Animal. Group.

D.R.A.G. ist ein 4-teiliger Performance-Abend. Die einzelnen Buchstaben des Titels stehen für jeweils eigenständige thematische Felder, in deren Zentrum sich die Wandlungen und Weitungen von Wirklichkeiten vom Menschen und den ihn umgebenden Strukturen spiegeln. Gemeinsam bilden diese ein Gefüge aus installativen, performativen, realen und imaginären Räumen.

Studio 12
Hier erwartet die Zuschauer*innen im ersten Teil D. (Dingus) zunächst eine performative Situation mit einem Gegenstand, die das Ausloten von Subjekt- und Objektverhältnissen ins Zentrum rückt.
Der zweite Teil R. (Realities) schließt direkt an, es ist eine Solo-Performance, die mehrere Realitätsebenen in einer Person vereint.
Studio 14.
Hier, im dritten Teil A. (Android-Animal), erwartet die Zuschauer*innen zunächst eine Situation mit fünf Tänzer*innen auf einer Spiegelfläche; deren Bewegungssprache ist eine Untersuchung an den Grenzen des Humanen.
Im vierten Teil G. (Group) schwebt eine Gruppe unisono durch den Raum. Ist es eine durch Gleichklang erfüllte – oder etwa gesteuerte – Gemeinschaft?
Als eine Art grenzerprobendes, performatives Labor spiegelt D.R.A.G. eine
kaleidoskopartige Selbst-Welt-Wahrnehmung: schillernd, vielfältig und unbeständig.

Schöne neue Welt?

WILHELM GROENER: Günther Wilhelm & Mariola Groener verbinden seit 2001 ihre Namen und Disziplinen – Bewegungs- und bildende Kunst – zum gemeinsamen Label WILHELM GROENER. Der interdisziplinäre Ansatz prägt ihre choreografisch- performativen Arbeiten, die vom klassischen Bühnenformat hin zu Site-Specific-, Lecture- und Ausstellungsformaten reicht. Ihr Oeuvre umfasst bisher über 20 Bühnenarbeiten, zahlreiche Stationen ihres langjährigen Performance-Projekts 33 SKIZZEN, etliche Videoarbeiten, Editionen und Publikationen. WILHELMGROENER.net

Oliver Connew, geboren in Neuseeland, ist Choreograf und Tänzer. Er hat klassisches Ballett und zeitgenössischem Tanz an der New Zealand School of Dance und an der Unitec University of Technology studiert. Oliver hat mit Choreografen wie Peter Pleyer und Julian Weber zusammengearbeitet. In seiner eigenen Arbeit untersucht und verbindet er Tanz und die Bereitschaft zur politischen Verantwortung. Seine letzte Arbeit „Things That Move Me“ wurde 2017 im Dock11 Theater/Berlin präsentiert.

Daniella Eriksson, geboren in Schweden, studierte Tanz-Performance an der DOCH, Hochschule für Tanz und Zirkus, in Stockholm. Ihre erste Solo-Performance „Ranunculus“ wurde zweimal ausgezeichnet und an verschiedenen Orten und Festivals in Europa gezeigt. Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin von „Are You Kid-Ing“ Dance Festival in Falun (Schweden). Als Tänzerin hat sie in Stücken von Rosalind Crisp, Jefta van Dinther, Heidi Vierthaler und Canan Erek mitgewirkt.

Mariola Groener, in Polen geboren, in München aufgewachsen, studierte Kommunikationsdesign; künstlerische Fotografie, Film und AV-Medien in Berlin und Essen/Folkwang Universität der Künste. Sie war Mitbegründerin des Projekt- und Ausstellungsraums Forever and a Day Büro, ist Preisträgerin des Fotografiewettbewerbs „Das große stille Bild“ und erhielt u.a. das Berliner Choreografiestipendium, das ihr eine Arbeitsphase mit Anna Halprin SF/US ermöglichte. Neben ihrer Co-Regietätigkeit als WILHELM GROENER ist sie weiterhin als bildende Künstlerin tätig und stellt ihre Arbeiten im In- und Ausland aus.

Przemek Kamiński, in Polen geboren, ist Performer und Choreograph. Er hat an der HZT-Berlin studiert und mehrere internationale Stipendien erhalten. Przemek hat u. a. mit Isabelle Schad, Juan Dominguez, Nicole Seiler, Julia Rodriguez, Julian Weber zusammengearbeitet. Seine eigenen choreographischen Arbeiten wurden kürzlich u. a. im Nowy Teatr in Warschau, in der Art Stations Foundation in Poznań, im Museum of Art in Łódź, in der Kunsthalle Zürich, im Tanztage Festival in den Sophiensaele in Berlin, im Polish Institute in Berlin, beim Malta Festival präsentiert.

Maxwell McCarthy ist ein amerikanischer Performer und Performance-Macher, der in Berlin lebt. Seit er 2008 seine Ausbildung an der Royal Conservatoire of Scotland beendete, hat er mit Choreografen, Theatermachern und bildenden Künstlern gearbeitet, darunter Colette Sadler, Alfredo Zinola, Stephan Herwig, Miet Warlop, Aernout Mik, Anna Konjetzky, und Tino Sehgal. Außerdem hat Maxwell eigene Werke kreiert und aufgeführt

Olivia McGregor, geboren in Neuseeland, absolvierte die New Zealand School of Dance und arbeitete für zwei Jahre mit der Footnote Dance Company, bevor sie nach Europa zog. Mit verschiedenen Choreograf*innen und Künstler*innen kreiert sie site-spezifische Performances, Bühnenproduktionen, Filme und Installationen. Sie widmet sich in ihrer künstlerischen Arbeit u. a. dem Erkunden von Umgebungen und Konstruktionen durch Materialität von Sound und Objekten.

Michelle Moura, geboren in Brasilien, ist Performerin und Choreografin und hat am Essais/CNDC d’Angers und DAS Choreography studiert. Sie hat mit Vincent Dupont und Groupe Entorse als Performerin kollaboriert und war Gründungsmitglied der brasilianischen Künstlergruppe „Couve-Flor Minicomunidade Artística Mundial“. Ihre eigenen Arbeiten „Cavalo“, „Fole“ und „Blink“ wurden auf internationalen Tanz- und Performance-Festivals in Südamerika und Europa gezeigt, u. a. Panorama Festival und Hebbel am Ufer.

Günther Wilhelm, in München aufgewachsen, studierte Butoh, klassischen und modernen Tanz in München und Berlin und ist Absolvent des Studiengangs MA Choreography an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Er war langjähriges Mitglied von VA Wölfl’s NEUER TANZ und arbeitete u. a. mit Dumb Type und Anna Huber. Er war Stipendiat der Stiftung Kulturfonds, des Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop und erhielt das Berliner Tanzstipendium.

[Quelle: Abendzettel]

TFB Nr. 1241

Besetzung & Credits

Konzept & Inszenierung: WILHELM GROENER – Günther Wilhelm & Mariola Groener
Mit: Oliver Connew, Daniella Eriksson, Mariola Groener, Przemek Kaminski, Maxwell McCarthy, Olivia McGregor, Michelle Moura, Günther Wilhelm
Sound: Rudi Fischerlehner & Mariola Groener
Technik: Andreas Harder & Jan Römer
Video: Stefan Landrock
Produktion: Elisa Calosi
Presse: AugustinPR
Assistenz: Assaf Hochman
Vermittlungsprogramm: Holger Hartung /FU Berlin & Maren Witte /Tanzscout Berlin

Gefördert durch Basisförderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
In Kooperation mit der Tanzfabrik, Mapping Dance Berlin, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, INP-Innovatives Potential Kultur, Tanzscout.
Mit freundlicher Unterstützung der Uferstudios, Museum of Media History, tanznetz.de, ASK HELMUT und Eternal Light.
Dank an: Ben Cottrell, Christoph Freyer, Beatriz Rebbig, an die ganze Crew, Tanzfabrik und das Team der Uferstudios.

Uferstudios

Uferstr. 8/23
13357 Berlin

uferstudios.com
Karte

Tickets: reservix.de

Videodokumentation

Die Videodokumentation wird im Auftrag der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hergestellt. Im Rahmen dieses Auftrags werden Produktionen im Bereich des zeitgenössischen Tanzes in Berlin dokumentiert. Die Masteraufnahmen werden von der Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin archiviert. Kopien der Dokumentationen auf DVD werden folgenden Archiven zur Verfügung gestellt und sind ausschließlich im Präsenzbestand (an den Medienplätzen vor Ort) zur Sichtung zugänglich:

Universitätsbibliothek der Universität der Künste Berlin
Mediathek für Tanz und Theater des Internationalen Theaterinstituts / Mime Centrum Berlin
Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin

WILHELM GROENER / Trailer und Videodokumentationen

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